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Thema: Schnattis Server wird gewartet

  1. #106
    kräpelt herum Avatar von Schnatti
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    Update:

    - doch einen PERC H200 statt PERC H700-Controller bestellt, da der H700-Controller zwar den Charme eines Cache besitzt, ich aber sowieso die Batterie dafür vergessen würde zu erneuern, da kenne ich mich selbst gut genug und kann es doch gleich auch rauslassen...
    - 3x Ersatzlüfter bestellt (da fehlte ja noch was und 2 auf Reserve schaden sicher nicht...)
    - 3x 3,5Zoll/2,5Zoll-Caddys bestellt, um die 3,5Zoll-HotSwap-Rahmen in den Laufwerkschächten SSD-fähig zu machen
    - 2x Samsung SM863a 480GB bestellt, die sind SATA-III und TRIM-fähig

    Der Plan ist also erstmal, die SSDs insofern zu testen, ob ich sie über den Controller ansteuern kann.
    Zwar besitzen sie jeweils "nur" 480GB statt den vom Softwarehaus vorgeschlagenen 960GB, aber erstens ist nicht absehbar, dass der Platz wirklich benötigt wird und zweitens ist mir ja nicht klar, ob die Samsung-Platten wirklich vom Controller in einen funktionablen RAID 1 gebracht werden können. Der Einbau dürfte ja unkritisch sein, aber in puncto Kompatibilität mit aller Hardware und Treiber-Software ist ja alles nicht so klar, wie ihr mir hier schon mehrfach nahegelegt habt...da war mir die Investition in 2 960er-SSDs doch zu übel für einen "Test".

    Alles weitere dann, wenn die Technik hier eingetrudelt ist...

    Weiß jemand, inwieweit ich davon ausgehen kann, dass der DELL 6iR SAS-Controller aus dem "alten" Server mit 2 per SATA zu SATA auf dem Mainboard angeschlossenen HDDs vernünftig arbeiten kann oder es definitiv nicht gehen wird?
    In einem der beiden Server (letztes Bild links) habe ich nach dem aktuellen Stand der Dinge keine SAS-Verbindung der HDDs zum Board, würde dort aber den alten RAID-Controller einsetzen. Wenn der (seinem Namen nach?) nur mit SAS klarkommt, muss ich noch weiter umbauen...
    Mundus vult decipi, ergo decipiatur.

  2. #107
    Registrierter Benutzer Avatar von drdope
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    Hallo... bin mit frisch geladenen Akkus aus dem Urlaub zurück.

    zu #104
    1) Ist wie geschrieben nicht tragisch; im Zweifelsfall ist mehr RAM (fast) immer besser.

    2) Der 6IR ist ein Sonderfall
    Im eigentlichen Sinne ist das kein Raidcontroller, sondern eher eine Erweiterung des "Mainboards" hinsichtlich rudimentärer Raidfunktionen.
    Das ist wieder so ein Süppchen, daß Dell sich gekocht hat...
    Wenn du einen "normalen" Raidcontroller/PCIe-Karte nachrüstet, mußt du die SSDs/HDDs auch dort anschließen.

    zu #105
    Die Platine, die dort fehlt, nennt sich Backplane:
    --> https://www.servershop24.de/komponen...678m/a-113286/
    Denn neuen Controller müßtest du dann direkt an die Backplane klemmen.
    Du kannst die SSDs/HDDs auch direkt an den Controller hängen, dann geht dir aber (logisch) die HotSwap-Funktionalität verloren.

    Vergleiche mal die Stecker an den Kabelenden mit:
    --> https://en.wikipedia.org/wiki/Serial...CSI#Connectors
    Dann weißt du, was du konkret für Anschlüsse hast... auf dem Bild erkennt man es schlecht.

    zu #106
    Viel Spaß & Erfolg beim basteln und testen!
    SAS ist (eigentlich) Abwärtskompatibel zu SATA -> das sollte laufen:
    --> https://de.wikipedia.org/wiki/Serial...SI#Hintergrund

    Ich hätte zum testen vermutlich noch kleinere SSDs gekauft -> die kann man ja später (wie du schon selbst praktisch festgestellt hast), relativ einfach in den vorhanden Clients
    "recyclen".
    Geändert von drdope (16. Juli 2018 um 18:05 Uhr)

  3. #108
    kräpelt herum Avatar von Schnatti
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    Ich werde den neuen Controller ja (logischerweise) erst mal nur beim Server mit den SSDs einsetzen und auch die "Backplane" dahin transferieren. Dein waches Auge hatte völlig Recht mit den CPU-Unterschieden (2,4GHz alt vs. 2,93GHz neu), dessen war ich mir zuerst gar nicht bewusst.
    Da verknüpfe ich dann quasi auch den Controller direkt über die beiden SAS-Ports der Backplane und gehe nicht über das Mainboard.

    Dann bleibt quasi noch das 6iR SAS-Modul und 3 HDDs mit SATA-Kabelage für den Server ohne Backplane. Letztere könnte ich zwar nachrüsten, um die Festplatten wieder per SAS in's Board zu bringen (wie es jetzt ja bereits läuft), aber hier frage ich mich dann auch schon seit ein paar Tagen wieder, ob ich das für den Backup-Server wirklich brauche.
    Das von dir verlinkte Teil (0F678M) habe ich mir schon aus dem jetzig laufenden Server herausgepickt gehabt und die Teilenummer mal notiert, das nervigste daran scheint aber der "Netzanschluss" zu sein, der in den meisten Angeboten nicht enthalten ist. Die Teilenr. ist 0N270G und auch beim servershop sehe ich das Ding grad nicht. Findet man zwar hier und da in der Bucht, aber das Ding nochmal separat zu ordern, wenn man die Platine nicht unbedingt zu brauchen scheint...
    Zumal ich dann glaube ich auch wieder HotSwap-Rahmen besorgen müsste, um die HDDs sinnvoll in die Schächte bis hinter zur Backplane zu bringen. Ich hatte das neulich mal auf dem Küchentisch durchexerziert: Die HDDs liegen im R310 bei der Backplane-Variante tiefer im Schacht und werden um 180° gedreht eingeschoben (um die Längsachse, versteht sich ), damit der SATA-Anschluss sinnvoll passt und nicht das Kabel verquirlt werden muss.
    Für den Zweitserver könnte ich daher gedanklich auch mit einer Festverkabelung leben und auf das HotSwap verzichten.
    Wie gesagt wäre dafür aber auch die Voraussetzung wichtig, dass die HDDs dann per SATA (HDD) zu SATA (Board) vom 6iR SAS-Controller für's RAID 1 genutzt werden können.
    Aber da du in deinem letzten Posting erstens für mich ersichtlich gemacht hast, mein Port-Kauderwelsch samt der damit verbundenen Frage verstanden zu haben und auch geschrieben hast, dass die Chancen für die SAS/SATA-Kommunikation ganz gut stehen, bin ich da mal zuversichtlich...

    Das mit den noch kleineren SSDs zum Testen habe ich kurz auch überlegt gehabt, war aber schon froh meinen inneren Widerstand gebrochen zu haben, nicht direkt die 960GB zu nehmen.
    Das sind aber auch knuffige Preise für die SSD-Platten. Da muss man dann dem inneren Dagobert Duck - Gesetz dem Fall alles klappt tatsächlich so wie angestrebt - aber auch ordentlich gut zureden, um dann noch eine HotSpare-SSD in der Speichergrößenordnung einzubauen...
    Beim Stöbern in den klassischen Shops war ich selbst immer wieder verblüfft, wie klein HDDs/SSDs im Server-Einsatz tatsächlich verwendet werden...man vermutet "von außen" doch eher so riesige Datenspeicher.

    Es fehlen derweil noch die SSDs und deren Rahmen für die Laufwerkschächte, dann kann's losgehen, der Rest ist bereits da.
    Spannung...
    Geändert von Schnatti (16. Juli 2018 um 23:30 Uhr)
    Mundus vult decipi, ergo decipiatur.

  4. #109
    Registrierter Benutzer Avatar von drdope
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    Das klingt jetzt erst mal alles durchdacht & schlüssig!


    Hotswap macht (imho) nur wirklich Sinn, wenn es auch in einem Gesamtkonzept als Mittel zur Zielerreichung entsprechend genutzt wird.

    Sprich jedwede Downtime des Servers ist monetär klar bezifferbar (x€/h)
    und es ist dabei immer noch günstiger, als das (eh obligat vorhandene, ebenfalls redundante) Backup einzuspielen.

    Wenn du ggf. mit dem Risiko eines Totalausfalls leben kannst und definitiv weisst, daß du nach (geplanter) Zeit
    einen arbeitsfähigen Zustand wieder herstellen kannst... dann tut es als Server auch ein 0815-PC.
    Redundanz kostet erst mal nur Geld...

    Was hat dir z.B. das Raid1 im Hotswap-Rahmen gebracht und was hat es in der Anschaffung gekostet?
    Du mußtest zum wechseln der defekten HDD den Server nicht aus dem Rack nehmen...
    Die Ersatz-HDD zum Hot-Swappen mußte bestellt werden...

    In der Zeit (iirc > 1 Woche) bis die HDD angekommen ist, lief das System weiter, aber ein Ausfall einer weiteren Komponente (HDD; Controller; Mainboard; RAM) wäre ein Totalausfall gewesen... du hättest dann dein (geprüft funktionierendes) Backup auf dem (Mädchen-für-Alles)-Client laufen lassen müssen...
    #konjunktiv

    Man kann das Szenario auf beliebig nach oben skalieren --> redundante Controller, PCIe-Karten, Speichermodule und CPUs die sich "hotswappen" lassen gibt es auch.
    Das geht in der Praxis gar soweit, daß man einen weltweit verteilten "Serverpool" mit geplanten Überkapazitäten hat, auf den tausende VMs laufen und das System (z.B. vSphere) selbstständig VMs auf andere Server verteilt, wenn z.B. ein Server wartungsbedürftig ist und potentiell komplett ausfallen könnte (eine HDD im Raid1 ist defekt) oder dessen Performance
    ist absehbar kompromittiert (Rebuild eines Raid1 findet statt).


    Aber man muß die Kirche auch mal im Dorf lassen...
    Das A und O ist ein (örtlich/zeitlich redundantes Backup) und ein zeitlich überschaubarer Wiederherstellungsplan inkl. Notfall "Plan B", um irgendwie den Alltagsbetrieb aufrecht erhalten zu können.
    Wenn man selbigen hat, ist alles darüber nur "very nice to have", aber nicht essentiell notwendig.


    Zitat Zitat von Schnatti Beitrag anzeigen
    Das sind aber auch knuffige Preise für die SSD-Platten.
    HDD-/SSD-Speicherpreise sind relativ... zu viel kaufen ist idR teuer, weil Speicherkapazität über die Zeit massiv im Preis sinkt...

    - 20 Jahre:
    Hab' am Anfang '98 eine 9Gb 7,2k SCSI für ca. 1800,- DM erworben.

    - 15 Jahre:
    Mitte 2003 hatte ich ca. 1Tb netto im lokalen GB-LAN "online".

    - 10 Jahre:
    Ende 2008 hatte ich ca. 12TB netto m lokalen GB-LAN "online" und für (iirc ca.) 300€ meine erste (32Gb) SSD im Einsatz.

    -5 Jahre:
    Anfang 2013 --> iMac 27' | i7 | 32GB RAM | 500GB PCIe SSD | GTX 780M 4GB und zwei Drobo5S mit 16TB netto per Thunderbolt angebunden...

    Der iMac ist immer noch mein Alltagsrechner und die Drobos fungieren inzwischen als Offline-Backup...
    #badshitcrazy
    Geändert von drdope (17. Juli 2018 um 01:17 Uhr)

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