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Thema: Ölimperien in diplomatischen Gesprächen

  1. #166
    Blubb=Lebenseinstellung Avatar von PaPaBlubb
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    Der Irak hat seinen Sonder gesandten zur Öl-Konferenz schon sehr frühzeitig abgezogen. Doch gerade die Argumentation von Seiten Persien hat uns überdeutlich gezeigt, das es sehr gut unsere eigene Position widerspiegelt.

    Welche Land möchte schon seine Ressourcen, unter Aufsicht einer internationalen Kommission geben? Als nächsten schritt müssen dann auch andere Länder spezifische, wirtschaftlich wichtige Ressourcen, unter Aufsicht eine Internationale Kommission regeln lassen?

    Wir hoffen hier insbesondere auch auf die Unterstützung anderer Öl-Fördernden Staaten wie im Süd-Amerikanischen Raum, Kolumbien und Brasilien und diverse weitere (weiss nicht genau alle, aber die sind angesprochen!).

  2. #167
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    Zitat Zitat von PaPaBlubb Beitrag anzeigen
    Welche Land möchte schon seine Ressourcen, unter Aufsicht einer internationalen Kommission geben? Als nächsten schritt müssen dann auch andere Länder spezifische, wirtschaftlich wichtige Ressourcen, unter Aufsicht eine Internationale Kommission regeln lassen?
    Die Kommission, wie sie der Vertrag vorsieht, kontrolliert auch keine Ressourcen. Sie erarbeitet lediglich Richtlinen, die dem Aushandeln fairer Förderverträge dienen soll und von denen gerne abgewichen werden kann. Das wüsste man auch, wenn man den Vertragstext gelesen hätte.

  3. #168
    Wishmaster Avatar von Sarellion
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    Da nur in Richtung der Richtlinien als Mitglied verhandelt werden kann, sind die Richtlinien wohl de facto bindende Quoten. Durch die Resolution das die Generalversammlung die Aufgaben der Kommission erweitern oder begrenzen kann, ist zudem ne große Hintertür drin. Es wird wohl mehr Importeure als Exporteure geben.

    Uns ist auch etwas unverständlich, warum in der UN ein weiterer Anlauf für eine Konevention genommen wird, die gandenlos gescheitert ist. Wir haben zumindest nichts davon gehört, das bisher ein Staat ratifiziert hat oder läuft as nichtöffentlich?
    Meine Stories:
    Sim City Societies: England obsiegt, Großkanzler Sutler baut ein neues London
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  4. #169
    Auf dem Papier
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    Ostjordanisch-amerikanische Rechtssicherheitsvereinbarung

    Punkt 1: Vertretungen
    Beide Vertragspartner gewähren einander das Recht, Botschaften und Generalkonsulate zu errichten.
    Punkt 2: Rechtsbeistand der Bürger
    Bei der Einleitung eines Strafverfahrens gegen einen Staatsbürger der jeweils anderen Vertragspartei ist deren Botschaft zu informieren. Diese hat das Recht, einen Rechtsbeistand für den Betroffenen zu bestellen.
    Der Teufel sagt: "Du weißt, dass auch ich ein Opfer bin."

  5. #170
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    Zitat Zitat von Sarellion Beitrag anzeigen
    Da nur in Richtung der Richtlinien als Mitglied verhandelt werden kann, sind die Richtlinien wohl de facto bindende Quoten. Durch die Resolution das die Generalversammlung die Aufgaben der Kommission erweitern oder begrenzen kann, ist zudem ne große Hintertür drin. Es wird wohl mehr Importeure als Exporteure geben.

    Uns ist auch etwas unverständlich, warum in der UN ein weiterer Anlauf für eine Konevention genommen wird, die gandenlos gescheitert ist. Wir haben zumindest nichts davon gehört, das bisher ein Staat ratifiziert hat oder läuft as nichtöffentlich?
    Die Quoten sind nicht bindend, es wird sogar explizit die Möglichkeit eingeräumt, davon wesentlich abzuweichen.

    Die Aufgaben der Kommission lassen sich, so war es zumindest angedacht, nur auf eine Art und weise erweitern, die keine Verpflichtungen für die Mitgliedsstaaten der Konvention schafft. Es geht hier also vor allem darum Bewertungen und Meinungen zu bestimmten Themen abzugeben, sofern dies für die Generalversammlung von Vorteil ist. Die Generalversammlung kann ja nicht einfach so in ein multilaterales Vertragswerk eingreifen. Viel mehr sollte die Generalversammlung dafür, dass sie den Staaten, die sich freiwillig der Konvention angeschlossen haben, als Gegenleistung die Möglichkeit bekommen, bestimmte Aufgaben, die sonst in irgendeinem Ausschuss beraten würden, auf diese auszulagern.

    Die Ratifikationen sind öffentlich. Derzeit haben die USA und Saudi-Arabien das Abkommen voll ratifiziert. Jordaniens Parlament wird demnächst über die Ratifikation des hier so umstrittenen Art. 2 abstimmen. Wenn die Konvention tatsächlich von einer Mehrheit so negativ bewertet wird, dass sie die benötigten 6 Ratifikationen nicht schafft, bleibt die Resolution ohnehin wirkungslos.

    Wir bitten nochmals, die Konvention und die daraus erwachsenden Rechte und Pflichten der Mitglieder von der Resolution zu trennen, die lediglich diejenigen, die sich freiwillig an der Konvention beteiligen, unterstützen soll.

    Wenn noch Klärungsbedarf bezüglich der Funktionsweise der Ölkommission oder -konvention besteht - wovon wir nicht ausgehen, da eigentlich alles wesentliche gesagt wurde-, kann das gerne an einer anderen Stelle besprochen werden. Es ist aber relativ klar geworden, dass Persien kein Interesse daran hat, Mitglied der Konvention zu werden und diese auch nicht von den Vereinten Nationen unterstützen zu lassen möchte.

  6. #171
    Provinzfürst Avatar von Bassewitz
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    Öl unter internationale Aufsicht stellen? Waren solche Pläne nicht für das Rheinland im Gespräch? Was haben wir verbrochen? Wir wollen unseren privaten Förderunternehmen da nicht von Unbeteiligten in die Geschäftspolitik rein quatschen lassen. Können uns kaum vorstellen, dass das von den Förderern gewollt ist.
    Womit haben wir das verdient, so entmündigt und entrechtet zu werden?
    Das wirkt wie ein neuer Kolonialismus, nur ohne Fürsorgepflichten. Sollen alle Rohstoffe der Welt den Interessen der Konzerne der Vereinigten Staaten unterworfen werden? Sind wir nur die Rohstofflieferanten für euch? Dürfen wir nicht auf Augenhöhe mitreden? Was kommt als nächstes? Wollt ihr chilenische Kupferminen und chinesische Bergwerke auch fremdbestimmen lassen? Diese Pläne müssen im Keim erstickt werden.

    Man gratuliert dem jordanischen König und freut sich auf den Staatsbesuch.

    Nebenbei gratuliert man Jordanien und Deutschland zu den demokratischen Wählen und plant, ebenfalls im Jahre 1950 wählen zu lassen. Die entsprechende Verfassung ist in Arbeit.
    Geändert von Bassewitz (25. Juni 2018 um 01:44 Uhr)
    Der beste Witz in Mecklenburg,
    Der Bassewitz soll gelten,
    Denn der half seinem Fürsten durch,
    Als Feinde ihn umstellten.
    Auch soll in seinem Silberschild
    Hinfort ein Eber springen,
    Und Ruhm soll ihm solch Wappenschild
    Noch bei den Enkeln bringen!

  7. #172
    Registrierter Benutzer Avatar von BotX
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    Da der Antrag offensichtlich in seiner derzeitigen Fassung nicht ausgereift genug ist um auf eine breite Mehrheit hoffen zu können, haben wir uns entschieden ihn aus der Generalversammlung zurückzuziehen und die von ihm behandelten Themen zunächst im Wirtschafts- und Sozialrat zu besprechen.

  8. #173
    Hamburg! Avatar von [DM]
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    Der ehrenwerte Präsident Béchara el-Khoury unterschreibt das Gesetz bezüglich aktiven und passiven Frauenwahlrecht.
    Zitat Zitat von Sarellion Beitrag anzeigen
    Hamburg
    "Dänischer Merkantilismus gegen Hamburger Populismus oder wie England uns alle in den Geldbeutel steckt." [DB]

  9. #174
    Auf dem Papier
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    Ostjordaniens König äußert sich positiv über Iraks Südamerika-Vorstoß

    In einem Zeitungsinterview äußerte sich König Abdallah mit warmen Worten über die irakische Südamerika-Mission. Auf dem Weg zur Völkerverständigung sei dem Ostnachbarn ein guter Schritt gelungen, seien "wir doch alle Bewohner eines gemeinsamen Planeten".
    Der Teufel sagt: "Du weißt, dass auch ich ein Opfer bin."

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