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Thema: [V. Hungerspiele] ECCOMI - Die Geschichte des Harlekins Cicero

  1. #16
    Registrierter Benutzer Avatar von GreenBox
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    Aktion 2
    Achtung Spoiler:


    Cicero läuft den Fluss abwärts bis er (hoffentlich) zu der eingezeichneten Brücke kommt. Sollte er die Brücke nicht erreichen schlägt er für den Abend versteckt sein Lager in der Nähe des Ozeans auf.

    Sollte er die Brücke erreichen, überquert er diese und schlägt sein verstecktes Lager in Sichtnähe zur Brücke auf.
    Falls die Entfernung Cicero nicht trügt, sollte er von den nördlich gelegenen Hügeln die Brücke noch in Sicht haben. Falls Cicero also die Hügelkette entdeckt, schlägt er, mit den Klippen im Rücken, hier sein Lager auf. Er achtet hierbei selbstverständlich darauf das Lager so zu wählen, dass eventuell die Brücke überquerende Mitspieler ihn nicht sehen können.
    Sollte ein Kontrahent ihm zu nahe kommen flüchtet er auf so geräuschlose Art und Weise wie möglich, Cicero sucht so früh noch keinen Feindkontakt!
    Cicero beobachtet die Brücke bis es zu dunkel wird, diese noch sehen zu können, dann schläft er und wacht mit dem ersten Morgengrauen auf.

    Noch eine Kleinigkeit:
    Cicero möchte während des langen Marsches nach Pflanzen suchen, die ihm wichtig sind. Dementsprechend sucht er nach:
    -> Essbaren Pflanzen, Beeren und ähnlichem
    -> Stark giftigen Pflanzen (die er nur vorsichtig anfasst um sich nicht selbst zu vergiften)
    -> Betäubenden/Halluzinogen wirkenden Pflanzen und Pilzen
    -> Nützlichen Pflanzen (Lilianen, aus denen sich Seile machen lassen; Bäume von denen Cicero weiß, dass sie stark harzen, das Harz könnte er später als Kleber verwenden; Pflanzen/Farne mit extrem großen Blättern, die man als Tarnung verwenden kann)

    (Sollte die SL zu gütig sein und Cicero findet zu viel von allem markiert Cicero sich den Standort auf der Karte)


    „Alles läuft wie von mir gewünscht, weil Harlekine Glückskinder sind!“


    Cicero reimt leise vor sich hin, zwischen den einzelnen Zeilen schnappt er aber immer wieder nach Luft, man bemerkt, dass er eine weite Strecke zurückgelegt hat.
    Er nimmt sich einen Moment Zeit die Visitenkarte nochmal genauer zu überprüfen.

    „Brauner Punkt hier, Hügel dort, eine kleine Falle hier, der perfekte Mord!“


    Er läuft in Richtung Westen, der Brücke (so hofft er) entgegen. Beim Laufen spielt er ein kleines Spielchen mit sich selbst:

    Ich packe meinen Koffer und tue hinein: Alles Essbare!

    Ich packe meinen Koffer und tue hinein:
    Alles Essbare und giftige Pflänzchen, die hübschen bunten!

    Alles Essbbare, giftige Pflänzchen und alles was Spaß macht, schöne leckere Pilze die, die so schöne Bilder im Kopf machen!

    Hehe, jetzt habe ich was spannendes, was zum Spielen und Schokolade!

    Ich packe meine Koffer und tue hinein:
    Alles Essbare, giftige Pflanzen, Drogen und alles was man zum Basteln braucht, Liliane und Blätter, grade Äste, spitze Steine, …

    Ich packe meinen Koffer und tue hinein:
    Alles Essbare, Drogen, spitze Steine, grade Äste, Lilianen und …

    Cicero verstummt und grübelt was er vergessen habe könnte.

    Ich packe meinen Koffer und tue hinein:
    Alles Essbare, Gift, oh, ohja! Ja, fast das Gift vergessen! Wo war ich jetzt? Nochmal!
    Ich packe meinen Koffer und tue hinein:
    Alles Essbare, Gift, Drogen und Nützliches, Kleber wäre nicht schlecht! Harz, müsste reichen!


    Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum,
    wir nehmen dein Harz zum Töten,
    wir töten nicht nur zur Sommerzeit,
    nein auch im Winter, wenn es schneit!

    Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum,
    du bist ein wahrer Harlekinstraum!
    Mit den Nadeln sticht man Augen aus,
    mit deinem Holz verbrennt man Fleisch,
    was ein Festschmaus!


    Cicero singt noch eine Weile weiter, mit jedem zusätzlichen Vers werden seine Reime schlechter.
    Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum,
    hängt man Menschen an dir auf,
    sieht das aus wie, wie, […] wie eine Weihnachtskugel!


    Cicero kichert leise, gutgelaunt läuft er am Fluss entlang und sucht nach der eingezeichneten Brücke. Auf dem Weg entdeckt er einige Kaninchen.

    Oh Flauschies!

    Hoppel hoppel Kaninchen,
    vermehrt euch wie die Bienchen,
    habt ihr genügend Babys gemacht,
    dann kommt der Cicero und schlachtet euch ab!


    Mit solchen Reimen vertreibt Cicero sich die Zeit bei seiner Wanderung, bis er stehen bleibt und aufmerksam lauscht.
    In der Ferne kann man das Geräusch von Wellen hören. Enttäuscht lässt sich Cicero, in den schattigen Schutz eines Baumes fallen und gönnt sich eine kurze Pause. Er holt die kleine Visitenkarte nochmal aus dem Rucksack und fängt an zu fluchen.

    Da! Da, ganz klar ein brauner Pixel! Brauner Pixel steht für Brücke, das weiß doch jeder! Warum also ist hier keine Brücke!

    Er zeigt die Visitenkarte in eine Richtung, in der er eine Kamera vermutet.


    Welcher Trottel zeichnet so eine beschissene Karte!

    Der Harlekin atmet mehrmals tief ein um sich zu entspannen, als das nicht richtig funktionieren möchte starrt er den Waldboden an, als ob er mit seinem Blick Löcher in diesen bohren möchte.
    Er verharrt in dieser Haltung für mehrere Minuten, bevor er einmal entschlossen nickt und seinen Weg fortsetzt.



    Anmerkung des Autors:
    Eigentlich passiert in dieser Aktion nicht sonderlich viel. Cicero möchte am ersten Tag eigentlich nur ein geeignetes Nachtlager finden und nach Möglichkeit nicht von seinen Mitspielern entdeckt werden. Weiterhin fängt er an nach Gegenständen zu suchen, die er für den Fallenbau verwenden kann.

  2. #17
    Vorsitzender Kitano Avatar von [VK]
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    Zitat Zitat von GreenBox Beitrag anzeigen
    Mit etwas statistischem Glück (welches ich bisher bei jedem Würfelwurf bewiesen habe! ) sollte ich es eigentlich schaffen den Schlangenbiss zu überleben. Wenn nicht wird es eine sehr SEHR kurze Story! (Wenn mir einer der Sponsoren ein Gegengift schicken würde, könnte ich euch noch meine schon beinahe fertig geschriebene Hintergrundgeschichte präsentieren! Kleiner Spoiler, einen kleinen Jungen psychologisch soweit zu brechen, dass er zu einem wahnsinnigen Massenmörder wird ist recht brutal ).
    Frage im Namen unserer Sponsoren: Zählt 'nee Axt zum Hand abhacken als Gegengift?

  3. #18
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    Hmm, theoretisch ja! Ist ja eh die rechte Hand, die braucht ja kein Mensch!

  4. #19
    Admiral Toaster Avatar von JimmyderLegion
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    Zitat Zitat von [VK] Beitrag anzeigen
    Frage im Namen unserer Sponsoren: Zählt 'nee Axt zum Hand abhacken als Gegengift?
    Ja, aber bitte nur mit BR-Logo
    Battlestar Galactica - Das Forenspiel
    X (beendet) | XI (beendet) | XII (beendet) | XIII (gestartet)

    Twilight Imperium - Das Forenspiel
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  5. #20
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    Nacht 1

    Sofort nach dem Biss machst du dich daran, die Wunde auszusaugen und medizinisch notgedrungen weiter zu versorgen. Du brichst ein paar feste Stöckchen ab. Es fällt dir aufgrund deiner geringen Stärke und geschwollenen Hand nicht so leicht, weshalb du letztendlich mit deinen Zähnen aushilfst. Von der Kleidung im Rucksack reißt du einen passenden Fetzen ab und nutzt ihn um dir einen Verband zu erstellen. Sieht am Ende ziemlich schlampig aus, aber besser als nichts ist es allemal. Um nicht mit einem knurrenden Magen schlafen zu gehen, futterst du noch alle Beeren, die du bequem im Gebüsch erreichen kannst.

    ...In der Nacht hast du das Gefühl, zu sterben. Du entwickelst schnell ein sehr hohes Fieber von wohl geschätzten 100° Fahrenheit. Deine gebissene Hand schmerzt und du spürst, wie sich das Gift in deinem gesamten Körper ausbreitet und dich zugrunde richtet. Du bist dabei deine letzten Stunden zu zählen und mit dem Sensenmann um jede Minute deines Lebens zu verhandeln bis er dir letztendlich deine Seele aussaugt...

    Zu deiner Überraschung wachst du am nächsten Morgen auf. Die Schwellung an deiner Hand hat stark abgenommen. Du bist etwas müde von der unruhigen Nacht.

    Du siehst eine nackte Leiche, die im Fluss treibt und sich scheinbar an der Brücke verfangen hat.

  6. #21
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    Morgen 2

    Du kannst die Leiche erfolgreich aus dem Wasser angeln und sie an Land ziehen. Beim Verwischen der Spuren wirst du unterstützt von einem starken Regen, der währenddessen anfängt und deine Arbeit unterstützt. Du schleppst die Leiche ein wenig in Richtung der Klippen und versteckst sie dann in einem großen Busch. Deine Suche nach Pflanzen ist noch immer nicht besonders erfolgreich, wenn man von ein paar essbaren Beeren absieht. Vermutlich ist dieses Gebiet einfach nicht besonders ergiebig.

    Eine interessante Entdeckung machst du aber: Im Fluss treiben einige Blätter einer äußerst potenten Giftpflanze, die du sofort erkennst da du in der Vergangenheit bereits sehr erfolgreich mit ihr... gearbeitet hast. Sie wächst nicht in diesem Gebiet, sonst hättest du sie längst entdeckt. Der Fluss muss sie also von irgendwo angetrieben haben...

    Erstmal läufst du aber weiter zu den Klippen und suchst nach einem Versteck, dass du auch findest! Ein gut versteckter Pfad führt auf eine kleine Anhöhe, wo ein Vorsprung eingelassen ist. Das Ganze wird noch zusätzlich durch eine Reihe von Büschen verborgen, sodass man das Versteck von oben kaum erkennen kann. Zumindest wenn man nicht weiß, wonach man sucht oder nicht außergewöhnlich scharfsinnig ist. Du findest hier auch eine verlassene Feuerstelle und etwas Feuerholz, dass unter dem Vorsrpung sogar trocken geblieben ist.

    Der Vorsprung schützt auch dich gut vor dem noch immer anhaltendem Regen, sodass du hier eine kurze Pause einlegst.

  7. #22
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    Mittag 2

    Deine Blicke zur Sonne bestätigen deine Vermutung. Der Strand an dem du angekommen bist, befindet sich in südöstlicher Richtung. Daher verfolgst du erstmal den Plan, weiter Flussaufwärts zu gehen. Es passiert eigentlich nicht viel, außer dass das ferne Rauschen lauter wird. Während du am Fluss läufst, erregt ein größerer Vogel deine Aufmerksamkeit. Du beobachtest ihn kurz und siehst, dass er am südlichen Flussufer auf einem Baum nistet. Der Baum selbst scheint in erreichbarer Höhe zu harzen, was dir wohl aktuell sehr entgegen kommen dürfte. Du suchst die nähere Umgebung ab und findest auch eine seichtere Stelle, an der du übersetzen könntest, falls du dort hin wolltest. Momentan fehlt dir jedenfalls ein Gefäß, um das Harz auch aufzubewahren, sodass du dir die Stelle erstmal nur merkst und weiter läufst. Du hast das Gefühl, dass du kurz vorm Wasserfall bist, als du im Fernen Süden Rauchschwaden aufsteigen siehst und ab und zu auch einen lauten Knall hörst. Um dein zuvor gefundenes Lager noch vor Einbruch der Nacht zu erreichen, müsstest du also bald umkehren wenn du nicht vorhast woanders zu übernachten.

    Du findest auch mehrere Bäume, die für ihr biegbares und trotzdem stabiles Holz bekannt sind. Damit könnte sich sicher etwas anstellen lassen. Als du dich umdrehst, wirst du von einer Drohne überrascht, welche dir eine Handspindel mit etwas Wolle vorbei bringt. Anbei ein Zettel: "Spinnen wie zu Großmutters Zeiten! Mit diesem an alte Zeiten angelehntem Werkzeug und unseren hochwertigen Fäden können auch sie sich von der Masse abheben und ihrem Hobby mit Stil nachgehen." Weiter unten noch "Von einem anonymen Verehrer "

    Du willst die Chance dazu nutzen, die Veranstalter zu beleidigen, da du glaubst, dass gerade wohl viele Kameras zum Anpreisen des Sponsorengeschenkes auf dich gerichtet sind. Doch fast scheint es, als könnten die Veranstalter deine Gedanken lesen, denn du wirst du von deinem Halsband durch sanfte Stromschläge an deinen Stimmbändern daran gehindert, dich negativ über das Konzil zu äußern.
    Geändert von Paidos (09. Januar 2018 um 02:26 Uhr)

  8. #23
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    Abend 2

    Kurz und knapp

    Du kommst ohne weitere Zwischenfälle im Lager an und bereitest dich dort auf einen hoffentlich
    erholsamen Nachtschlaf vor.

  9. #24
    Provinzfürst Avatar von Bassewitz
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    Langweilig!
    Der beste Witz in Mecklenburg,
    Der Bassewitz soll gelten,
    Denn der half seinem Fürsten durch,
    Als Feinde ihn umstellten.
    Auch soll in seinem Silberschild
    Hinfort ein Eber springen,
    Und Ruhm soll ihm solch Wappenschild
    Noch bei den Enkeln bringen!

  10. #25
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    Nur wer am Leben ist kann langweilig sein!

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