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Thema: Ist die Ki mittlerweile brauchbar?

  1. #61
    Registrierter Benutzer Avatar von isiakit
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    Irgendwann, bei episch vielleicht nach 30 Runden, schicken sie einige Reiter oder Krieger als Selbstmord-Kandidaten. Lächerlich, stets Kriegserklärung, weil diplomatische Beziehung im Minus steht. Aber später, so am Anfang der Industriezeit, wenn man, eine starke, fortschrittliche Armee hat, sind sie offensiv, keine Kriegserklärung, nichts, nur Unmut äußern und abwarten. Wenigstens hat die KI gelernt, militärisch starken Spieler nicht anzugreifen.

  2. #62
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    Habe jetzt mal 1,2 spiele etwas länger gespielt (naja nur bis mittelatler^^) aber gefühlt hat sich die ki schon verbessert. angriffe sind koordinierter und damit auch eine echte gefahr, auch dass werke hoeher gewichtet sind und die ki schriftsteller und künstler punkte sammelt ist sehr gut.

    Wenn jetzt noch der dumme siedler bug gefixt worden wäre, wäre ich fast ganz zufrieden (vorläufig)

  3. #63
    AC2 naht, nur anders Avatar von sempai02
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    Passend zum Thema, meine aktuelle Spielerfahrung in einer Ostasienpartie, Schwierigkeitsstufe König (mein Standard):

    Ich besiedel Indien, östlich von mir befinden sich Brasilianer und Franzosen, beide waren bislang gute Freunde. Dann kam eine doppelte Kriegserklärung, woraufhin sich kein Gegner meiner Grenzfestung in Bangladesh näherte. Ich nahm also meine Heeresgruppe Ost (Mittelalter, zwei Armbrustschützen und zwei Schwertkämpfer) und riss mir, quasi ohne Gegenwehr, die nächste Stadt des Brasilianers unter den Nagel. Daraufhin bat dieser um Frieden und schenkte mir noch die andere Grenzstadt. 10-20 ereignislose Runden später meldet sich Katharina und bittet um Frieden, BJ und ein paar Luxusressourcen inklusive.

    Fazit: Ich überlege, Civ 6, mal wieder, aus meinen Steamfavoriten zu löschen. Ich baue meine Reich auf, habe nicht einmal starkes Militär und trotzdem passiert mir nichts. Ach ja, natürlich gelte ich als Kriegstreiber bei anderen Völkern, logisch. Emoticon: bfg
    "(...) geniales Spieldesign lässt sich eben nicht durch Checklisten ergründen-man muss es fühlen (...)".

    -Jörg Langer,Kommentar beim WC3-Test in GameStar 08/2002-

  4. #64
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    Karlzberg deine 1. Post

    oh ich kann dir nur voll und ganz Recht geben!!!Für mich wurde die Diplomatie sehr vernachlässigt!Das wie Du schreibst eben viel Einfluss auf das Spiel hat.Deine Kritikpunkte sind völlig berechtigt.Etwas mehr Balance in einer Entscheidung wäre wünschenswert.Auch wie auf civ 5,hätte ich mir eine Art "Vereinte Nationen" gewünscht.Mit Resolutionen usw.Das würde dem Spiel sehr viel Bereicherungen ermöglichen!Das ganze Spiel wäre ein anderes....vielleicht viel besseres....

  5. #65
    der 397ste von 21141 Avatar von X_MasterDave_X
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    So sah das in meiner Partie heute vormittag aus. Also ich sehe da schon gewisse Verbesserungen bei der Koordination des Angriffs der KI des Persers auf mich. Mein Glück war, dass ich einen verbündeten Stadtstaat dazwischen hatte....und das die 2te Welle war. Die erste war kleiner und traf mich unvorbereiteter.

  6. #66
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    Was mir heute wieder extrem aufgefallen ist: Gilgamesch hat Krieg gegen Japan. Japan hat ne 100 Stadtverteidigung, er hat Infantrie.
    Er verbrennt an der Stadt um die 10 Einheiten ohne nur nen Kratzer in die Stadt zu machen, da er zu blöd ist Belagerungswaffen mitzunehmen. Generell lässt sich sagen, um so früher im Spiel um so besser führt die KI Krieg. Sie umrundet dann Städte und nimmt sie in kurzer Zeit ein - sinnvoll und gut. Allerdings lernt sie wenig dazu und die Einheiten und Gegebenheiten werden nun mal komplexer. Was mir nach wie vor fehlt, ist dass das eine Reich ein anderen komplett frisst. Das kostet Spannung und Atmosphäre.

    Also nein, die KI ist immer noch nicht brauchbar. Ich empfehle das Spiel für allem für den Multilplayer
    Geändert von Visitor (30. Oktober 2017 um 14:44 Uhr)

  7. #67
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    Nabend zusammen.

    Ich finde diese Diskussion, um die Spielstärke der KI, recht interessant . Die hier niedergeschriebenen Beiträge zeugen davon, daß sich hier alle intensiv mit dem Spiel auseinandergesetzt haben. Ich spiele die Civ-Serie nun ebenfalls schon ein Weilchen und habe nicht nur bei diesem Spiel, sondern auch bei etlichen anderen feststellen müssen, daß die Spieleindustrie dem Trend folgt ein Spiel "häppchenweise" zu vermarkten. Dies erfolgt natürlich aus Marketing- und wirtschaftlichen Gründen. Man kann über die Sinnhaftigkeit aus Spielersicht trefflich streiten, aber man kann den Machern dieses Games NICHT vorwerfen sie würden sich nicht um ihr Spiel kümmern. Es wurden durch eine Reihe von Patches und DLCs schon viele Dinge behoben bzw. korrigiert. Ich bin in Programmierdingen total unbedarft, jedoch "gefühlt" und auch im Spiel "sichtbar" hat sich die KI schon erheblich verbessert. Da stimme ich einigen meiner Vorredner definitiv zu. Außerdem, auch dies wurde bereits hier zu bedenken gegeben, was wäre wenn die KI wirklich alles "perfekt" berechnen und umsetzen würde? Selbst beim Schachspiel gegen einen Computer mit verschiedenen SG, baut die KI stehts "absichtlich" kleine Fehler ein um das Spiel des Menschen zu fördern und zu fordern. Seit das Internet schnelle Verbindungen anbietet, können wir weltweit gegeneinander antreten. MP ist für mich der EINZIG WAHRE SG. Menschen sind die wirkliche Herausforderung. Die KI ist zum lernen da. Das ist mein Fazit.

    Eine übermächtige KI die alles perfekt kann macht auch keinen Spaß.

  8. #68
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    Ich hab tatsächlich auch nicht den Eindruck, dass sich die Macher nicht um ihr Spiel kümmern würden. Auch die KI ist schon erheblich besser geworden. Und ich sehe durchaus viel Potenzial in diesem Spiel.
    Allerdings ist es nunmal wirklich so, dass die KI einem die Spiellaune vermiest und somit kein Spiegefühl aufkommt. Dabei geht es mir gar nicht so sehr um die Unfähigkeit beim Kämpfen oder absichtliche kleine Fehler. Ich verlange auch nicht, dass die KI "perfekt" ist, aber sie sollte es einem zumindest ermöglichen, Diplomatie zu betreiben und keine unsinnigen Aktionen ausführen.

    Folgende Beispiele zeigen, wieso ich momentan nicht wirklich viel Spaß an Civ6 habe:
    • In praktisch jedem Spiel erklärten mir innerhalb der ersten 100 Runden mind. 2 KIs gleichzeitig den Krieg, auch nach dem Herbstpatch. Von einem der Gegner habe ich dann aber nie eine Einheit gesehen und der andere kam vielleicht mit zwei oder drei Kriegern daher und konnte aufgrund von Kampfunfähigkeit der KI locker besiegt werden. Und ich nehme ihr dann zur Strafe für die Kriegserklärung natürlich eine Stadt ab bzw. ist es anders oft gar nicht möglich wieder Frieden zu schließen.
    • Die KI wertet ihre Einheiten immer noch nicht konsequent auf. Wenn ich in der Moderne gegen Krieger kämpfe wirkt das einfach lächerlich.
    • Die Agendas sind offenbar viel zu stark gewichtet und gelten von Spielbeginn an: So beschwerte sich der Kongolese bei mir darüber, dass ich meine Reli noch nicht bei ihm verbreitet habe, obwohl ich die besagte Reli erst in der Vorrunde gegründet habe und daher noch gar nicht verbreiten konnte. Oder Gandhi beschwert sich über fehlende Atomwaffen in der Antike etc.
    • Es ist mir noch in keiner Partie gelungen, völlig friedlich zu spielen. Obwohl ich nie irgendjemanden angegriffen habe wurde mir noch in jeder Partie früher oder später der Krieg erklärt. In Civ5 hingegen kann ich auch auf höheren SGs oft friedlich spielen
    • Freundschaften und Allianzen mit der KI sind praktisch nicht oder nur sehr schwer möglich
    • Forschungs- und Kulturbaum werden viel zu schnell durchlaufen


    Eine übermächtige KI ist mir noch in keinem Strategiespiel ala Civ untergekommen, da habe ich keine Angst, dass das passiert.
    Ich fürchte eher, dass die KI auf den höheren SG noch mehr Boni bekommt (sprich noch mehr cheatet), um ihre Unfähigkeit zu kaschieren.
    Und Multiplayer ist für mich keine Alternative. Ich möchte in Ruhe spielen, die Atmosphäre genießen, ein bisschen Rollenspiel hineinbringen etc. und nicht von Krieg zu Krieg hetzen ohne Animationen und min-max spielen.

  9. #69
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    Nardana erstmal Danke für deine ausführliche Problembeschreibung.

    Ich muß dir schon rechtgeben, was die konsequente Modernisierung der Einheiten etc. angeht. Was die Sache mit den Kriegserklärungen angeht, nunja . Ich meine mich daran zu erinnern, daß die Macher des Spiels damit geworben haben das Spiel unvorhersehbar und abwechslungsreich zu gestalten. Nur Frieden ist doch irgendwie langweilig finde ich .

  10. #70
    der 397ste von 21141 Avatar von X_MasterDave_X
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    Also wenn man zu der KI recht nett ist, und sich nach der ersten Begegnung gleich um einen Freundschaftsbesuch und Geschenk/Botschaft kümmert, und sich ansonsten nicht allzuviel Zuschulden gemacht hat, sind die meisten KI´s bald im grünen Bereich. Sobald das passiert einfach nach Freundschaft fragen. Das klappt relativ schnell, und wenn man mächtig genug ist, sprich ein paar Kampfeinheiten hat, nehmen sie nach der Freundschaft auch schnell die Allianz mit einem an. Im aktuellen Spiel hatte ich Allianzen mit 5 von 6 KI-Nationen. Hätte mir besagte Nation 6 nicht den krieg erklärt, und ich gierigerweise 3-4 ihrer Städte erobert....und wäre damit mein Bad-Ass Wert nach dem Krieg nicht auf 59 angestiegen, hätte ich die Allianzen ewig halten können. So aber war nach Ablauf der einzelnen Allianzen bald jeder soweit mich zu denunzieren. Aber wie gesagt selber schuld. Wenn man konsequent sofort nach Kontakt nett zu den KI´s ist, und sich schnell um Freundschaft bemüht, notfalls auch einen für die KI positiven Deal aushandelt schafft man Freundschaften und Allianzen relativ schnell. Habe das in beiden Partien des aktuellen Patches leicht nachvollziehen können.

  11. #71
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    Gut, dann hatte ich in den beiden Partien die ich seit dem Patch gespielt hatte wohl Pech. Ich habe jedes Gastgeschenk angenommen, Delegationen geschickt etc. und keinen Krieg erklärt - mach ich sowieso eher selten. Dennoch haben mir zwei KIs etwa um Runde 60 gemeinsam den Krieg erklärt, wobei eine davon am anderen Ende des Kontinents saß...

    Aber immerhin hat in der ersten der beiden Partien - war nur SG König - Nubien sogar recht gut Krieg geführt. In der zweiten Partie auf Kaiser hatte ich dann doch wieder nur Pseudokriegserklärungen. Ärgerlich finde ich auch die Grenzversprechungen. Wenn meine Truppen zu nah an der Grenze sind, werde ich gefragt was das soll. Ich antworte dann wahrheitsgemäß, dass meine Truppen nur vorbeiziehen, dennoch bekomme ich nach einiger Zeit die Meldung, dass ich das Versprechen Truppen von der Grenze abzuziehen gebrochen hätte. Dabei hab ich das doch gar nicht versprochen? Oder versteh ich da was falsch?

  12. #72
    Des Grafen Chefkritiker Avatar von Karlzberg
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    Zitat Zitat von X_MasterDave_X Beitrag anzeigen
    und wäre damit mein Bad-Ass Wert nach dem Krieg nicht auf 59 angestiegen, hätte ich die Allianzen ewig halten können.
    Da würde ich spontan gegen wetten.
    Wenn es in frühen und mittleren Zeitaltern mit Freundschaften noch ganz gut klappt, wird es später deutlich schwerer. Und eigentlich ist Dein beschriebenes Spiel dafür ein gutes Beispiel: Du hast gute Beziehungen zum Rest der Welt, aber es ist diese eine K.I., die Dir in die Suppe spuckt und einen Rattenschwanz hinter sich her zieht. Wenn Dein Bad-Ass Wert nicht steigt, dann wirkt halt einfach die Denunziation durch die K.I. und andere K.I. ziehen irgendwann mit.
    gez.: Das einzig wahre Bier

    Ich bin nur für das verantwortlich, was ich schreibe, nicht jedoch für das, was andere hinein interpretieren (wollen)!

  13. #73
    der 397ste von 21141 Avatar von X_MasterDave_X
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    Naja, ich hätte ja nach dem abgeschlagenen Angriff der Perser das Spiel einfach beenden können, und der Perser-KI beim Friedensschluss zustimmen. Stattdessen war ich gierig und rachsüchtig, und wollte den Gegenangriff starten, und hab dabei alle Städte außer der Hauptstadt erobert und einbehalten. Dann hatte ich Badass 59. Das ging solange gut, wie die Allierten alliert waren. Danach wurde wieder normal berechnet, und selbst alle Freundschafts- und ALlierten-Boni konnten keine 59 aufwiegen, also haben mich alle als kriegslüsternern Adolf denunziert. Und der war ich ja auch schließlich. Hätte ich mich mit einer Stadt zufrieden gegeben ...und hätte gar die letzte Stadt nicht total abgefackelt, weil ich sie umplatzieren wollte zu einer Panama-Kanal-Stadt hätte ich nur Badass -10 gehabt. Das wäre nach 10 Runden wieder weg gewesen. Ich hatte bei allen 4 Allierten positiv Werte die weit über 30+ lagen. Und wenn man sofort nach Ende der Allianzzeit sofort im selben Zug um Erneuerung der Freundschaft bittet, und im selben Zug auch noch erneut alliert, kann man das Spiel theoretisch ewig weiter führen. Habe ich auch seit Spielbeginn so getan....und es endete erst nach dem jahrhunderte langen Krieg im 16. Jahrhundert nach Christi. Natürlich hast du insofern recht, dass Denunziationen Auswirkungen haben auf andere. Da der miese Perser aber ein arroganter Idiot ist, der sich in diesem Spiel mit beinahe allen anlegte, war er bei allen verhasst und von den meisten eh schon denunziert bevor der mir den Krieg erklärte. Deswegen gabs auch keine großen Minus Punkte bei unserem Krieg ala "Du kämpfst gegen unseren Freund etc.". Ein solche Mechanik ist aber auch realistisch, denn der Feind meines Freundes ist auch in der Realität mein Feind. Meistens zumindest. Gehört man zb zur Nato, sind automatisch die Feinde der USA auch schnell die eigenen Feinde. Und wer das bezweifelt (grüne Außenminister ala "I am not convinced") wird schnell als unzuverlässiger Allierter abgestempelt. Insofern ist das Diplomatie-System nicht völlig unlogisch aufgebaut. Es gibt halt viele Domino-Effekte, aber die gibts in der Realität auch.

    Was mir aber extrem aufgefallen ist bei den beiden Partien mit dem neuen Patch....ist....das man jetzt, wenn man sich Mühe gibt und schnell Freundschaften scliesst, mit möglicherweise etwas Zuckerbrot, nun langfristige Allianzen möglich sind. Das war zuvor nicht so. Da zerbrachen irgendwann alle Allianzen, und jeder war mit beinahe jedem verhasst. Zumindest im letzten Patch war das extrem so. Insofern wurde die Diplomatie wieder etwas besser. Dauerhafte Allianzen sind, wenn die Voraussetzungen stimmen, nun wieder möglich. Keine Ahnung ob es bis zum Spielende im 20 Jahrhundert gereicht hätte, aber immerhin hielten einige Allianzen von 3000 v. Chr. bis 1640 n. Chr. bei mir. Das ist schon ne ganze Menge. Und ohne Eroberungskrieg hätten die wohl auch noch weit länger bestanden.

    Keine Ahnung ob es dieses neue Feature "Close to winning-Modifier" noch gibt. Der hätte natürlich irgendwann jeden gegen mich aufbringen können, wenn ich auf der Sieger-Geraden bin. Das Feature habe ich über einen Mod beim letzten Patch ausgeschalten. Bin mir nicht sicher ob der nach dem neuen Patch noch funktioniert oder überhaupt noch gebraucht wird. Habe ihn nicht aktiviert gehabt in meinen Königs-Spiel.

  14. #74
    Des Grafen Chefkritiker Avatar von Karlzberg
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    Zitat Zitat von X_MasterDave_X Beitrag anzeigen
    aber die gibts in der Realität auch.
    Ich finde den Verweis auf die Realität immer schwierig. Natürlich wünscht man sich Realitätsnähe in Spielen, nicht zuletzt, da dadurch die Immersion stark ansteigt. Andererseits muss einem Spiel auch immer Raum für Kompromisse gegeben werden, da ein vollkommener Realismus den Spielspaß an vielen Stellen enorm hemmt.
    Daher kann es kein Qualitätsmerkmal für ein Spiel sein, wie viel oder wenig realistisch eine bestimmte Situation ist.
    gez.: Das einzig wahre Bier

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    Es darf aber auch nicht zu weit entfernt von realen Überlegungen sein, speziell im Bereich der Diplomatie. Sonst wird es unlogisch. Aber es stimmt, es ist schwer die Balance zu finden zwischen Realitätsbezug und Spielbarkeit. Und witzigerweise war Sid Meier selbst der Meinung, dass sich menschliche Spieler eher gut fühlen wenn sie die KI besiegen können, sprich die KI sich dümmer verhält als sie sein könnte.

    http://www.gamersglobal.de/report/si...-naehkaestchen

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