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Thema: Depressionen. Das extremst unbeliebeste Thema hier...

  1. #46
    Registrierter Benutzer Avatar von faldegorn
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    Zitat Zitat von Rorschach Beitrag anzeigen
    und wie hast du es schlußendlich erkannt?
    Schwierige Frage...

    Absolut antriebslos zu sein, überhaupt nichts mehr auf die Reihe kriegen. Naja, wie das wohl so ist. Und nicht über Tage oder Wochen. Und auch nicht über Monate... Sind halt Jahre, was traurig ist. Aber so ist es nun mal.
    Don't confuse the issue with the facts!

  2. #47
    Lavalampe Avatar von Rorschach
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    Das kenne ich

    Alles gute

  3. #48
    Enttäuscht! Avatar von Lao- Tse
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    These: Wenn man depressiv ist merkt man es normalerweise. Da gibt es keine übermäßig subtilen Anzeichen, außer vielleicht in der Früherkennung.
    Zitat Zitat von Windhoek Beitrag anzeigen
    Was schreibt ihr da für Unsinn?
    Zitat Zitat von Cepheus Beitrag anzeigen
    ...
    "Womit denn?"
    "Nun, ich hätte hier einige Ausgaben der Men's Health und der Bravo. Wenn sie es damit umwickeln könnten. Ich würde anschließend gern noch eine Tube Gleitgel dazulegen und es einem Freund schenken. Xxx Yyy ist übrigens sein Name. Sie müssten ihn kennen, er hatte hier erst gestern den Dreierpack Tigertangas gekauft, der im Angebot war. Ansonsten kommt er eigentlich nur wegen der Kondome her."

  4. #49
    Fürst Avatar von Baldri
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    Zitat Zitat von faldegorn Beitrag anzeigen
    Aber so ist es nun mal.
    Genau.
    Zitat Zitat von Shakka Beitrag anzeigen
    "Alle Verallgemeinerungen sind immer falsch."
    Zitat Zitat von Blue Cat Beitrag anzeigen
    Wenn man zulange im Zivi liest, meint man Deutschland gehe vor die Hunde

  5. #50
    Schattenjäger Avatar von Chris der Phönix
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    Zitat Zitat von Lao- Tse Beitrag anzeigen
    These: Wenn man depressiv ist merkt man es normalerweise. Da gibt es keine übermäßig subtilen Anzeichen, außer vielleicht in der Früherkennung.
    Nun ja, allgemeine Unlust, Antriebslosigkeit etc. muss nicht gleich Depressionen heißen.
    #Ich ziehe immer soziale Kompetenz, Toleranz und höfliche Umgangsformen, einer korrekten Rechtschreibung vor.

    Wir haben 100 Leute gefragt! Spiele mit bei I am with stupid

    #Lecker, einen 43er mit Milf!

  6. #51
    Lavalampe Avatar von Rorschach
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    Zitat Zitat von Lao- Tse Beitrag anzeigen
    These: Wenn man depressiv ist merkt man es normalerweise. Da gibt es keine übermäßig subtilen Anzeichen, außer vielleicht in der Früherkennung.
    Zitat Zitat von Chris der Phönix Beitrag anzeigen
    Nun ja, allgemeine Unlust, Antriebslosigkeit etc. muss nicht gleich Depressionen heißen.
    Die Frage ist, wann es wirklich behandelnsbedürftig ist. Jeder hat mal einen Tag, an dem er auf nichts Lust hat, aber Depressionen bedeuten meiner Meinung nach, dass man keine Kraft hat gegen diese Unlust anzukämpfen.

    Ich habe z. B. Tage, an denen ich wirklich nichts geschafft bekomme und nur vorm Computer hänge. Aber bedeuten depressive Tage, dass man an Depressionen leidet?

  7. #52
    reztuneB retreirtsigeR Avatar von EpicFail
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    Nun, bei Depression hat man diese Tage dann halt jeden Tag und nicht nur mal als Ausnahme. Zudem ist wohl die 'Motivation' nichts zu tun bei Depression anders, da macht man nämlich (so kenne ich das zumindest) nichts, weil man einfach keinen Sinn darin sieht es zu tun. Man hat dann so eine innere Leere, die einem sagt, dass es egal ist, was und ob man etwas tut, weil es eh niemanden interessiert. Ich denke mal, wenn man einfach so nur keinen Bock auf Arbeit hat kann das natürlich auch andere Gründe haben.

    Ach, und alles Gute Falde Emoticon: hug
    Geändert von EpicFail (13. Oktober 2017 um 10:55 Uhr)
    Zitat Zitat von Austra Beitrag anzeigen
    Dort herrscht Dauerkrieg zwischen den Feminazi-Ökofaschisten und und Konservativen-FDP-AfD-Nazis

  8. #53
    Registrierter Benutzer Avatar von TeeRohr
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    Depressionen also...schwierig, bzw. eigentlich ja nicht.

    Der Vater meiner Ex, ein wirklich lieber und toller Mann, verlor von heute auf morgen seinen Job für den er jahrelang alles gegeben hat. Der war immer mit 150% bei der Sache und das auch gern. Dann kam die Kündigung und damit der Einbruch bei ihm. Durch diesen "Knacks" kamen noch 100 mehr Dinge an die Oberfläche die er jahrzehntelang im Mantel des Schweigens gehalten hat (Beziehung zu seinen eigenen Eltern, zur Ehefrau...etc. pp.).
    Über ihn brach die Hölle rein. Ich kann mir das gar nicht vorstellen, aber aus diesem lebensfrohen und liebenswerten Mann wurde binnen Wochen ein Wrack. Es dauert recht lange (Monate) bis er wieder aus der Klinik raus kam. Er hat dort wohl eine Menge über sich selbst gelernt und war dann auch auf dem Weg der Besserung - jedoch nicht ohne zwischendurch noch in mehrere sehr tiefe Löcher zu fallen.

    Das zu sehen war...ich weiß nicht wie ich das bezeichnen soll...erschreckend? Angsteinflößend? Wie die Sache dann ausgegangen ist weiß ich nicht, weil dann die Trennung dazwischen kam, aber ich hoffe ihm geht es gut.


    Ganz allgemein denke ich, dass die Gesellschaft nie so anfällig für diese Krankheiten war wie heute. Man funktioniert ja in großen Teilen nur noch und das muss man auch um in dieser hochspezialisierten und fordernden Gesellschaft klar zu kommen. Geld ist das eine, aber private Freiheiten das andere. Geld steht aber meistens über allem und ich kann mich da selbst auch nicht ausnehmen. Aber ich finde es wichtig sich einen kleinen privaten Ausgleich zu suchen (siehe mein Häuschen). Ganz wichtig - und das hast du ja getan - ist auf sich und seinen Körper zu hören und zu reagieren. Allein dazu gehört schon eine Menge wie ich finde.

    Was aber gut ist: Diese Krankheit wird nun auch als Krankheit anerkannt. Jeder kennt doch heutzutage jemanden im direkten Umfeld der schon sowas hatte oder gerade hat. Das ist gut für die Akzeptanz und schlecht für jeden einzeln Betroffenen.

    Was das Thema "Antriebslosigkeit" betrifft. Da hatte ich während des Studiums am Ende mal eine Phase wo ich nicht mal aufstehen konnte um zu lernen. Ich musste aber um zu bestehen. Meine damalige Angst durchzufallen und die Jahre in den Sand gesetzt zu haben, hat mich aber regelrecht gelähmt. Ich denke, wenn ich da nicht "einfach" den Hebel umgelegt hätte dann wäre es ein guter Nährboden für Burnout/Depression gewesen. Das kommt mir jedenfalls in der Rückblende so vor.

  9. #54
    Avatar von Asmodan
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    Ich finde eines der wichtigen Merkmale einer Depression ist das sie selbstzerstörerisch ist. Man ist nicht einfach faul und gammelt rum, man vernachlässigt alles was um einen rum passiert, auch die wichtigen Dinge welche schwerwiegende Konsequenzen haben. Als ich damals unter anderem an einer Depression litt (heute habe ich die eigentlich auch noch, aber kontrolliert und behandelt) wollte ich nicht in Behandlung gehen. Ich bin mit dem Gedanken aufgewachsen das es sowas wie psychische Probleme oder Depressionen nicht gibt. Man soll gefälligst die Zähne zusammenbeissen und den Arsch hochkriegen. Erst als mich jemand der mir sehr am Herzen liegt und Erfahrung damit hat gedrängt hat fachmännische Hilfe zu suchen bin ich in Behandlung gegangen. Das war aber wahrscheinlich die beste Entscheidung meines Lebens. Damals musste ich tatsächlich lernen was es heißt Deppresiv zu sein. Heute achte ich auf die Dinge die ich mache und nicht mache, wenn meine Handlungen wieder selbstzerstörerisch werden ist das ein Warnsignal. Was "selbstszerstörerisches Verhalten" für einen persönlich bedeutet ist dann auch sehr Unterschiedlich imho, so offensichtlich wie Alkohol- oder Drogenmissbrauch ist es halt nicht immer.

    Nur mal ein paar Gedanken von mir. Ich persönlich finde es schwer darüber zu schreiben und habe eigentlich jedesmal hemmungen mich zu offenbaren. Aber man sieht es ja auch hier im Forum, es ist nicht so selten. Es gibt einige die persönliche Erfahrungen damit haben und vielen hat offenbar die Behandlung und die Möglichkeiten die man dadruch bekommt geholfen.
    Zitat Zitat von Shakka Beitrag anzeigen
    Ping Pong ist die Niveauuntergrenze in diesem Forum.

  10. #55
    Enttäuscht! Avatar von Lao- Tse
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    Zitat Zitat von Chris der Phönix Beitrag anzeigen
    Nun ja, allgemeine Unlust, Antriebslosigkeit etc. muss nicht gleich Depressionen heißen.
    Eben. Aber der Unterschied ist in der Regel denkebich spürbar.
    Zitat Zitat von Windhoek Beitrag anzeigen
    Was schreibt ihr da für Unsinn?
    Zitat Zitat von Cepheus Beitrag anzeigen
    ...
    "Womit denn?"
    "Nun, ich hätte hier einige Ausgaben der Men's Health und der Bravo. Wenn sie es damit umwickeln könnten. Ich würde anschließend gern noch eine Tube Gleitgel dazulegen und es einem Freund schenken. Xxx Yyy ist übrigens sein Name. Sie müssten ihn kennen, er hatte hier erst gestern den Dreierpack Tigertangas gekauft, der im Angebot war. Ansonsten kommt er eigentlich nur wegen der Kondome her."

  11. #56
    Genosse Dampfsense Avatar von Der Gevatter Tod
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    Zitat Zitat von Lao- Tse Beitrag anzeigen
    These: Wenn man depressiv ist merkt man es normalerweise. Da gibt es keine übermäßig subtilen Anzeichen, außer vielleicht in der Früherkennung.
    Schwachsinn.

  12. #57
    Registrierter Benutzer Avatar von faldegorn
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    Lassen wir mal die Diagnose bei den Ärzten. Die können das besser.

    Mmmh, war heute ein entspannter Tag bisher. Essen, Einkaufen. Hat alles gut geklappt Sogar Listen gemacht, was ich Anfang nächster Woche so alles mitnehmen soll.

    Und für morgen ist geplant, einzukaufen, was nicht da oder kaputt ist und ich die nächsten Wochen brauchen werde. Danke an meine liebe Freundin, die mich da begleitet. Das empfinde ich nicht als selbstverständlich und ist ihr sehr hoch anzurechnen.

    Ich bin immer noch ängstlich, was da nächste Woche auf mich wartet. Schon nur in einem fremden Bett zu schlafen, ist eine sehr gruselige Vorstellung.

    Danke an alle, für die sehr aufmunternden Worte hier! Das gibt Kraft (ein wenig mindestens ). Ich nehme jetzt halt einfach das selbst gewählte Schicksal an, und schaue mal. Aber ich bin vorsichtig optimistisch
    Don't confuse the issue with the facts!

  13. #58
    Registrierter Zaubberer Avatar von Rince Wind
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    Mach deinen Weg.
    Battletech: Die Civforum Söldner suchen ihr Glück in der Inner Sphere - Mechwarriors gesucht!


    Open X-COM: PIRATEN pausiert
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  14. #59
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    Zitat Zitat von faldegorn Beitrag anzeigen
    Ich bin immer noch ängstlich, was da nächste Woche auf mich wartet. Schon nur in einem fremden Bett zu schlafen, ist eine sehr gruselige Vorstellung.
    Es hilft, zu wissen das jemand da ist, wenn man dann von dieser Person geliebt wird ist das eine hilfe. Ist zumindest bei mir es genügt wen jemand einfach nur da ist.
    Mach dir keinen Kopf was nächste Woche ist. Ich wurde von meinem Zimmerkollegen begrüßt " Na ist das Bett noch warm von deinem Vorgänger". Der Spruch ist echt blöde aber irgendwie wusste ich ich bin richtig.

  15. #60
    Registrierter Benutzer Avatar von Questor
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    Lieber faldegorn,

    ich habe Anfang des Jahres meinen jüngsten Bruder an die Depression verloren und auch wenn ich mich nicht in deine Situation hineinversetzen kann habe ich ein sehr klares Bild davon was einem diese Krankheit antun kann.

    Es freut mich dass Du Dich entschieden hast Dir Hilfe zu suchen, auf eigene Faust wird man in den wenigsten Fällen da etwas

    Eine Sache noch:
    Zitat Zitat von faldegorn Beitrag anzeigen
    Kann ich verstehen. Mein Problem ist, es immer allen recht machen zu wollen. Dabei vergesse ich mich. Klingt sehr abgedroschen. Ist aber so.

    Ich muss Egoist werden. Dabei wird mir nur übel. Aber anders geht es wohl nicht...
    Unfug, Du musst nur das Maß finden

    Mach Dir keine Sorgen wegen Deines Umfelds, diese Menschen haben Dich mit der Depression kennen- und schätzen gelernt und werden das einzuordnen wissen. Falls Du den Eindruck hast jemandem gründlich auf die Füße getreten zu haben kannst Du es ansprechen, ansonsten vertraue Deinen Freunden dass sie Dich kennen.

    Auch an mich kannst Du Dich natürlich gerne wenden

    Ich verbleibe damit dass ich Dir die Daumen drücke, Dich in meine Gebete einschließe und mit einem Text der mir immer sehr hilft meine Welt wieder gerade zu rücken

    btw:
    Zitat Zitat von Baldri Beitrag anzeigen
    HA! Die Furcht meine Persönlichkeit aufzugeben hatte ich anfangs auch. Seltsam, daran zu denken... Damit habe ich irgendwann aufgehört. Auch aus Angst vor möglichen Tabletten die ich zum Glück nicht nehmen muss und wohl auch nicht genommen hätte.... Erst durch diese Aussage erinnere ich mich. Ich würde es spontan so formulieren: Durch den Wegfall* der Krankheit kann sich meine Persönlichkeit erst entwickeln.
    Schön das auch mal von einem Betroffenen zu hören, genau das war immer einer der Knackpunkte: Unsere Persönlichkeit (oder das was wir dafür halten) behandeln wir wie unsere Kinder: Egal wie destruktiv sie ist - man verteidigt sie bis zum bitteren Ende.
    “You know what’s so elegant about this little game? Nobody knows where the enemy is. They don’t even know he exists. He’s in every one of their heads and they trust him. Because they think they are him. It’s beautiful man, you have to admire the opponent’s elegance.”

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