Zitat Zitat von nordstern Beitrag anzeigen
Habe ich auch nie gesagt. Die Aussage diente eher dazu, dir zu verdeutlichen, das Persönlichkeitsstörung und Depression nicht zwingend zusammen gehören nur weil sie oft gemeinsam auftreten. Das sie oft gemeinsam auftreten liegt daran, das Depression eine Folgeerkrankung von Persönlichkeitsstörungen sein kann. Depression ansich ist aber eine eigene Krankheit die auch ohne Persönlichkeitsstörung auftreten kann. Unbehandelte/unerkannte Persönlichkeitsstörungen begünstigen nur eine Depression.
Das sehe ich auch so. Und ich habe es mit Humor genommen, keine Sorge

Zitat Zitat von -Maya- Beitrag anzeigen
Bipolar hat doch nix mit Schizophrenie zu tun
So wie ich es erlebe, hat Schizophrenie tatsächlich nicht viel mit einer bipolaren Störung zu tun. Natürlich können beide Krankheiten gleichzeitig auftreten. Aber ich würde jetzt nicht sagen, dass sich aus einer bipolaren Störung eine Schizophrenie entwickelt, wenn die die bipolare Störung nicht behandelt wird. Jedenfalls wäre dies eine grosse Ausnahme.

Aus meiner Erfahrung heraus (nicht aus eigener, aber ich habe jetzt öfter Betroffene erlebt, bei denen eine Schizophrenie diagnostiziert wurde) ist es eher so, dass zuerst eine Schizophrenie ist und später kann sich daraus auch eine Depression entwickeln.

Normalerweise wird eine Schizophrenie diagnostiziert, wenn es mehrere psychotische Phasen gab. Schizophrenie hat heute auch nichts mehr mit einer gespaltenen Persönlichkeit zu tun, wie es das Klischee vorgibt. Viel mehr hat es mit Wahnvorstellungen und Realitätsverlust und ähnlichem zu tun.

Das Krankheitsbild einer gespaltenen Persönlichkeit heisst heute dissoziative Identitätsstörung. Dies ist nicht wie eine Depression (oder zum Teil auch Schizophrenie) eine affektive Störung, also eine Störung bei den Gefühlen.