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Thema: [TES III - Morrowind] Kleine Bettlektüre für den Dunkelelfen

  1. #76
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    Gerüchteweise soll der Argonier Neunzeh, wie ich ein Mitglied der Klingen, der Mörder Hlaalos sein. Ich bin ihm in den ersten Tagen begegnet. Er war freundlich zu mir, bot mir Ausbildung an. Sollte das alles nur Tarnung sein? Ich ging zu ihm und wollte ihn zu dieser Sache befragen. Doch erst als ich ihm gegenüberstand, sah ich, wie falsch ich lag. Weder ein roter Kamm war zu sehen, noch trug Neunzeh eine Knochenrüstung oder einen Zwergenhammer. Er war unschuldig.

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    Viele Rotschöpfe habe ich in Balmora nicht gesehen, einen noch an der Tür in der Ratsgilde, aber ansonsten? Ich beschloss, die Diebesgilde wegen der finsteren Gestalten zu befragen, vielleicht wussten die auch etwas über den Mord. Die beiden Gestalten am Eingang wussten auch nichts. Honigmund Habasi, eine Khajiit wie meine Arana, kann offenbar auch gut Geheimnisse bewahren. Erst nach dem einseitigen Austausch von glänzenden Argumenten war sie bereit, mit mir über etwas anderes zu reden als den Beitritt zur Diebesgilde. Aber danach ist mir im Moment wirklich nicht. Jedenfalls wusste sie sehr genau, wer diese finsteren Gesellen waren. Kannte die Namen und die Berufe, die mit denen von Larrius Varro übereinstimmten. Passenderweise waren die fünf in der Stammtaverne der Camonna Tong, der Ratstaverne zu finden.

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    Es war inzwischen tiefe Nacht und der Sterne erstrahlten den Himmel. Masser und Secunda, die beiden Monde, standen über der Ratstaverne. Masser schien beinahe so rot wie Blut, Secunda so fahl und grau wie meine Haut. War das ein Omen, ein Zeichen der Götter? Ich wischte den Gedanken beiseite. Falls die fünf tatsächlich dort sind, musste meine Konzentration ihnen gelten. Trotzdem sandte ich ein Gebet mit der Bitte um Beistand an die Götter, bevor meine Füße den Odai erreichten.

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    Um im Kampf schnell reagieren zu können, kann man verschiedene Dinge (Inventargegenstände, oder Zauber) auf „Kurztasten“, die Ziffern 1 bis 9 legen. Ich habe hier auf der 1 das Zwergenschwert mit Lähmung, auf 2 ein Kurzschwert mit Feuer bei Berührung, auf 3 normale Heiltränke). Die Einrichtung erfolgt über F1 und das anschließende Auswählen der Taste (1 – 9) und darauf folgend die Auswahl des Gegenstandes oder Zaubers. Natürlich kann man die Belegung auch löschen. Die Null ist mit Faustkampf belegt.

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    Da ich nicht wusste, was mich in der Ratstaverne erwartete, machte ich doch noch einen Umweg über die Magiergilde. Ein, zwei Tränke können ja nicht schaden. Zu meiner Freude war die Gildenkiste wieder gefüllt. Ich freute mich und nahm vor allem die Tränke dankend an mich.

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  2. #77
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    Unwillkürlich musste ich Thanelen Velas anstarren, als ich die Ratstaverne betrat. Rot. Sie waren rot seine Haare. Er schien das zu bemerken und ranzte mich an. Doch ich ließ mich nicht aus der Ruhe bringen. Jetzt nicht mehr. Aber ich wollte den letzten Beweis. Also fragte ich ihn direkt nach Ralen Hlaalo. Unwissend, dass ich bereits bei ihm war, beteuerte er, Neunzeh sei der einzig mögliche Mörder. Das reichte mir, ich wusste bereits, dass dies nicht so war. Dennoch griff er mich nicht an. War das Trotz? Oder Überheblichkeit? Ich wollte das eigentlich nicht herausfinden. Die Vision Larrius fiel mir wieder ein und der rote Mond. Er sollte für seinen Frevel büßen. Jetzt. Ich durfte mich nur nicht auf die gleiche Stufe begeben wie er, zum Mörder werden. Also begann ich ihn in ein Gespräch zu verwickeln, in dem sich öfter Gelegenheit ergab, ihn zu verspotten. Natürlich gelang mir das nicht immer, ich war damals einfach noch zu ungeübt... doch mit der Zeit zeigte der Spott Wirkung und er griff mich an. Nun konnte ich mich verteidigen und bekam im Falle meines Sieges keinen Eintrag in der Strafakte der Wachen.

    Natürlich hätte ich ihn auch einfach umhauen und nach Beitritt zur Diebesgilde meine Strafakte löschen lassen
    können. Aber so möchte ich nicht spielen.


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    Der Kampf war fordernd. Ich musste zwar nur zwei Treffer einstecken, die sausten aber krachend hernieder und einer warf mich sogar zu Boden. Doch die verzauberten Schwerter taten ihre Pflicht. Der Mörder von Ralen Hlaalo war tot. Unten im Schankraum wurde scheinbar so laut erzählt, dass man den Kampfeslärm nicht bemerkte. Dort waren neben dem Wirt die vier anderen Finsteren versammelt. Madrale Thirith war wohl gerade aufgewacht und stand unten im Gang neben den Zimmern mit den Betten alleine. Auch sie fand meine witzigen Bemerkungen zu ihrer spitzen Nase und ihrem schiefen Mund nicht zum Lachen und wurde Täteropfer Nummer zwei. Bei den anderen versuchte ich die gleiche Masche, jedoch griffen leider gleich alle drei an. Zwei mit den Fäusten, was mich nicht weiter störte.

    Kurze Zeit später war die Ratstaverne ein sehr friedlicher, aber einsamer Ort. Ich bestellte beim Wirt einen Krug Mazte und trank ihn in einem Zug aus. Dann ging ich zum Ratshaus der Hlaalu und holte mir die Belohnung von Nileno Dorvayn. Der Lederbeutel, den sie mir als Belohnung überreichte, wog schwer. Die 1000 Kaisermünzen werden mir helfen, mich zu verbessern. Oder aber meine Alpträume zu ersäufen.

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    Larrius Varro, Kriegsfürst der Legion, dankte mir, dass sein Gebet offenbar erhört wurde und die finsteren Gestalten nun friedliche Bürger des Kaiserreiches geworden sind. Der Kaiser schickte ein Buch und einen wertvollen Ring als Geschenk, von dem Larrius allerdings meinte, er gehörte ehedem einer üblen Person. Was in aller Welt macht dann bitte der Kaiser damit? Oder ist der Kaiser eine üb... nein, das ist ja unmöglich. Er ist ja der Kaiser!

    Es ist ein Ring für Diebe. Soll das mein künftiger Weg sein?

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  3. #78
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    Der Ring gefiel mir gut, er wird mich sicher nützlich sein. Der Chamäleon-Zauber war stark, ich konnte seine Aura spüren. Bei seiner Anwendung schien ich mit meiner Umgebung zu verschmelzen, ein wenig zumindest. Und im Gegensatz zum Unsichtbarkeitszauber, konnte ich mich so unentdeckt frei bewegen oder anderes tun. Tun wollte ich auch etwas anderes, nämlich den blöden Würfel zu Hasphat bringen. Ständig schlug er mir mit den Ecken und Kanten in die Rippen. Caius wartete sicher auch schon auf die Informationen über diese Märchengeschichte.

    Die Antworten hatte Hasphat schon vorbereitet und auf Pergament gebannt, sicher ist sicher. Der Würfel, so meinte er, stellte die Bauanleitung für ein Schloss zu einer bestimmten Tür in der Zwergenruine dar. Ich sollte gleich, nachdem ich Caius die Papiere überbracht habe, wieder vorbeikommen, vielleicht wäre er dann schon fertig. - Ich soll ernsthaft zu diesem eisernen Kugelkämpfer zurück, freiwillig? Also bitte...

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    Einen weiteren Auftrag in einer anderen Zwergenmine mit dem unaussprechlichen Namen Nchuleftingth hatte er auch noch für mich. Beinahe hätte ich dankend abgelehnt, hätte Hasphat nicht noch die bezaubernde Tochter des Expeditionsleiters erwähnt. Ich bin gespannt und bereit, ihretwegen ein gewisses Risiko einzugehen. Dort wäre ich ja nicht allein mit den Maschinenwesen, aber vielleicht mit ihr?

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    Das Buch über die Geschichte Morrowinds war sehr aufschlussreich. Als sich der Kaiser die heutige Provinz Morrowind gewaltsam nehmen wollte, leisteten nur wenige der hiesigen Fürsten Widerstand. Das Haus Indoril und das Haus Dres, beide im Fluss der Zeit untergegangen und notgedrungen das Haus Redoran standen allein gegen das Kaiserreich. Vivec selbst hatte im Geheimen mit dem Kaiser einen Friedensvertrag verhandelt, wohl um das Leben vieler Dunkelelfen zu schützen und gleichzeitig eine gewisse Selbstbestimmung der Regierung Morrowinds und Wahrung der religiösen Bräuche zu erwirken. Im Gegenzug wurde Hilfe bei der Unterwerfung anderer Provinzen versprochen. Was folgt, ist bekannt. Durch Verrat waren die Häuser und Stämme Morrowinds nicht nur uneins, sondern meist untereinander verfeindet. Viel zu lange dauerte dieser Bürgerkrieg schon und dauert bis heute an. Hinzu kommen die schrecklichen Peststürme, die vermutlich vom großen Vulkan auf der Insel, dem Roten Berg ausgingen. Gerüchte sagen, es gäbe dort Monster. Aber so schlimm wird’s schon nicht sein und im Sturm kann man Dinge auch nicht so gut erkennen.

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    Schließlich gab er mir noch eine Liste mit Büchern über diesen Nerevar mit einem Hinweis, wo ich einige der Titel bekommen könnte. Ich fragte ihn, warum in den Zwergenruinen, die ja gut erhalten waren, keine Zwerge lebten. Er sagte, dass dies schon lange so sei und murmelte etwas vor sich hin, von dem ich nur „Götter“ und „Strafe“ verstand. Dann wandte er sich ab und ich verließ die Kriegergilde nachdenklich.

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    Welchen Frevel konnte man begehen, dass man von den Göttern selbst bestraft wurde? Vollkommen in Gedanken versunken, wurde ich abrupt aus eben jenen gerissen, als mich ein Stadtbewohner wie von Sinnen ansprach, ja anschrie. Ich solle meinem Herrn Dagoth Ur dienen, auf dass er den Staub aus dem Lande weht oder so ähnlich. Zwei andere sprachen mich wie in Trance auf die gleiche Weise an.

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  4. #79
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    Dann war ich endlich bei Caius. Ich übergab die Schriftrolle von Hasphat. Meinen mündlichen Bericht unterbrach er sofort, weil die Informationen noch nicht vollständig waren. Es fehlten die vom Nerevarine. Ich hatte die Bücher noch nicht gekauft, das konnte ich noch nachholen. Aber sein Plan war anders. Ich sollte in die Magiergilde zu einer Ork gehen mir die Informationen von ihr holen. Vermutlich gilt auch hier: Informationen gegen Gefälligkeit.

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    Genauso war es dann auch. Caius hatte sie offenbar wegen illegaler Praktiken in der Hand, ließ sie aber gewähren, solange er seine Informationen bekommt. Typisch Spion.

    Der Auftrag war einfach. Ich sollte aus Andrano-Ahnengruft lediglich einen Schädel holen. Natürlich im Geheimen, damit die Einheimischen nicht sauer sind, die mögen das ja nicht. Weiß ich, bin ja selbst einer von denen und ja, ich glaube, dass unsere Ahnen über uns wachen.

    Sie war recht großzügig und überließ mir eine verzauberte Klinge und einige Zauberspruchrollen. Die Gruft liegt nahe der Stadt Pelagiad. Die Nacht war fast vorüber, als ich Balmora verließ.

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    Ich kannte die Lage der Stadt nur ungefähr. Also beschloss ich, bis zur Shulk Eiermine und von dort aus über die Hängebrücke zu gehen. Möglicherweise führte der Weg ja nach Pelagiad. Bereits an der Brücke wimmelte es wieder von Pflanzen und Blumen, die ich um einige Bestandteile beraubte. Mal waren es Blüten, mal Wurzeln, und dann wiederum Früchte oder Halme.

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    So ging ich von Pflanze zu Pflanze. Ein sanftes Knurren hieß mich aufschauen. Es gehörte einem wildem Guar, einem friedlichen Pflanzenfresser. Doch dahinter leuchtete im Mondlicht eine Tür. Ich wollte schauen, was sich dahinter verbarg.

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    Es war stockdunkel in – was immer das hier auch war. Mit dem Knie stieß ich gegen etwas Metallenes. Das Echo hallte durch die Dunkelheit. Mit den Händen tasten stellte ich fest, das vor mir eine Lore stand. Ich war in einer Mine...

    Doch niemand war hier, nur diese Ratte hier. Einige Schläge später nicht mehr. Das magische Feuer hatte sie verbrannt. Der kurze Schein erhellte den Raum nur wenig, aber jedes Funkeln war wie eine Kerze, Und dort vorne an der Firste, wie die Minenarbeiter das bezeichneten, funkelte es. Es war Ebenerz. Es war nicht erlaubt, damit zu handeln, aber sicher ganz nett, etwas davon zu besitzen. Ich griff danach.

    Der Schmerz war groß. Etwas fraß sich durch meinen Körper. Es stank nach verbranntem Fleisch, meinem Fleisch. Aus dem Augenwinkel sah ich den Angreifer vage. Er war so etwas wie ein sich selbst verzehrendes Feuer. Ein Atronach schoss es mir durch den Kopf. Weg hier! Ich rannte, fiel hin, stand schnell wieder auf und stürzte über einen Eimer. Mich wieder aufraffend rannte ich weiter. Die Mine war nun etwas heller, der lebende Fackel kam hinter mir. Wieder kam ein Feuerball. Einen Haken schlagend verfehlte er mich knapp und zerschellte an der Wand, nicht ohne eine Wolke aus Funken zu hinterlassen. Beim nächsten Treffer war ich tot, das war mir klar. Nur knapp erreichte ich die Tür.

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  5. #80
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    Es war Zeit, die Wunden zu verschließen. Ein guter Zauber zeigte sofort Wirkung. In der Eile hatte ich vergessen, dass ich ja auch noch Tränke hatte. Aber andererseits hätte ich wohl auch mit diesen nicht gegen dieses Wesen bestanden. Ich dankte den Göttern und machte mich wieder auf den Weg. Oder überhaupt auf einen Weg. Beim Pflanzen ausrauben habe ich den ein gutes Stück weit verlassen. Ich pflückte von nun an nur noch vom Weg aus.

    Es war schon Tag geworden, als ich am Wegesrand eine einfach gekleidete Frau sah. Eine Pilgerin, wie sie mir offenbarte. Sie war auf dem Weg zu den Feldern von Kummu, um dort zu beten, hatte sich aber verlaufen. Von denen hatte ich bereits gehört und im Tempel von Balmora auch die Aufgabe bekommen, diesen Schrein aufzusuchen. Naja eigentlich alle Schreine. Aber das hatte ja Zeit. Dennoch beschloss ich, das arme Ding dorthin zu geleiten.

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    Wir kamen wohlbehalten am Schrein an. Die Schreine waren vom Tempel offenbar den Tugenden Vivecs geweiht. Bei diesem hier war es die Demut. Ich beschloss, auch eine Portion Schlamm zu opfern, den ich von einer kleinen Insel nahebei im See holte. Der Segen des Schrein kam unvermutet und plötzlich. Ich fühlte mich so leicht, als hätte alle Dinge die ich bei mir trug, ihr Gewicht verloren. Erstaunlich!

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    Auf dem vermeintlichen Weg nach Pelagiad traf ich dann diese Dame. So, wie sie aussah, musste sie aus hohem Hause sein. Ihre Schönheit war auch nicht zu verachten. Dies, so erzählte sie, habe den Räuber Nelos Onmar aber nicht davon abhalten können, ihre Edelsteine an sich zu nehmen. Solchen Zierat braucht eine so schöne Lady nicht, hatte er gesagt. Und dabei klang seine Stimme so süß und überhaupt war es so charmant und entzückend. Sie musste ihn unbedingt wiedersehen, andernfalls wollte sie nicht länger leben. Ob ich ihm als Zeichen ihrer Liebe nicht ihren Handschuh bringen möge? Um der Liebe willen?

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    „Die Liebe ist ein Trauerspiel. Sie nimmt meist viel und gibt nicht viel.“ Diese Verse hörte ich bei einem Barden in einer Taverne. Nun ja. Immerhin erreichte ich Pelagiad, um das ich wohl sonst eher einen Bogen gemacht hätte. Pelagiad war eine von der Kaiserlichen, wohl auf Veranlagung des Namensgebers Pelagius errichtet worden. Die Häuser der befestigten Stadt waren anscheinend recht geräumig. Die steinernen Bauten hatten oft ein Dach von Ziegeln und das Licht drang durch gläserne Fenster. Auf der einen breiten Straße tummelten sich geschäftig viele Leute.

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    Es war schon oft so, dass die Tavernen nicht nur Lieder mit zweifelhaftem Inhalt, sondern auch die aktuellsten Informationen hatten. Ich begab mich gleich in die erste. Mit einigen Besuchern redend erfuhr ich von dem Neuankömmling, der vor mir hier eintraf. Und siehe da, es war der Gesuchte

    Ich hielt ihm den Handschuh vor Gesicht, den er gleich erkannte. Er sah mir prüfend in die Augen und erzählte mir, dass auch er das Mädchen unbedingt wiedersehen wollte, während er einige Zeilen auf ein Pergament schrieb. Dieses bat er mich, ihr zu übergeben und dankte mir dafür.

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  6. #81
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    Als ich Maurrie den Brief ihres Geliebten gab, hatte sie viele Worte des Dankes für mich. Und ich sollte doch unbedingt ihre Freundin besuchen. Was macht man nicht alles für die Liebe.

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    Nun konnte ich mich endlich auf den Weg zur Ahnengruft machen, um den verfluchten Schädel zu holen. Die Lauferei war ermüdend. Die Gruft war wie beschrieben an besagter Kreuzung ein Stück in Richtung Vivec.

    Fauliger Gestank drang aus der Gruft. Unten an der Treppe lag eine Leiche. Was ist denn hier passiert? Wurde dieser Eindringling von den Ahnen überrascht?

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    Schien so. Ein Ahnengeist im ersten Raum erwartete mich bereits. Das einzige Problem beim Kampf war nur, dass er in der Dunkelheit kaum zu erkennen war.

    Ich ging tiefer in die Gruft hinein. Jede Urne nach dem Kopf untersuchend. Nichts. Ab und zu ein Skelett. Auch nicht schlimm. Plötzlich in einem Raum zwei Skelette, davon ein Bogenschütze mit verzauberten Pfeilen, der von dem anderen geschützt schießen konnte. Ich bekam zwei Treffer ab und floh in den Wendelgang. Ich musste versuchen, die beiden einzeln zu stellen, den Bogenschützen möglichst im Nahkampf. Das gelang mir mit etwas Glück. In der oberen Etage gab es ein weiteres Bogenschützenskelett.

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    Ganz unten in der Gruft war dann der gesuchte Schädel. Viel interessanter und eine gute Belohnung für diese Aufgabe war das Exemplar von Vivecs Lehren Nr. 15 und der Dolch des Ermessens. Nach den vielen Gegner kann von Spaziergang nicht die Rede sein, aber so hart wie die Dwemerruine war es dann doch nicht.

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    Sharn gra-Muzgob war erfreut über den Schädel. Sie erzählte mir von den Weissagungen der Aschländer und … naja, irgendwann hab ich wohl nur noch mit dem Kopf genickt. Dies schien sie bemerkt zu haben und drückte mir ein Pergament in die Hand. „Ich habe das auch aufgeschrieben.“ Ich war ihr dankbar. Was sie mit dem Totenkopf wollte? Alles mögliche, nur keine Totenbeschwörung, niemals nicht!

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  7. #82
    Registrierter Benutzer Avatar von Miez
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    Nebenan in der Kriegergilde hatte Hasphat den Schlüssel fertiggestellt. Einen großen Anreiz, noch einmal in die Dwemerfestung zu gehen, hatte ich dennoch nicht.

    Caius hatte Hasphats Schriften in der Zwischenzeit studiert und beförderte mich zum Anwärter der Klingen verbunden mit ein paar Schriftrollen, die mir zur Flucht verhelfen konnten oder eine Reise verkürzten. Danke sehr. Die Schriften der Magierin wollte er in Ruhe studieren.

    Sein Angebot, ein paar Abenteuer zu erledigen und später wiederzukommen, schlug ich aus. Ich wollte jetzt wissen, warum ich eigentlich hier war. Ausweichend wie immer schickte er mich auf eine vermutlich lange Reise, um drei Informanten über das sechste Haus, das verfluchte, zu befragen. Addhiranirr, Huleeya und Mehra Milo waren allesamt in Vivec, der Göttlichen Stadt zu finden. Ich wusste nicht, was mich erwartete, aber ich würde es bald erfahren.

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  8. #83
    Kaktuskiller Avatar von Xenoom
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  9. #84
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    Zitat Zitat von Xenoom Beitrag anzeigen
    2/3 Informationen sind sicher für dich nicht ohne weiteres zu bekommen...
    Die 3 Infos sind noch recht einfach (mit ein bisschen Bestechung bzw. einer Notlüge) zu bekommen.

    Später wird es schwieriger, möchte ich kein Blutbad anrichten. Zum Beispiel, wenn ich
    Achtung Spoiler:
    Mehra Milo wieder befreien soll.

  10. #85
    Kaktuskiller Avatar von Xenoom
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  11. #86
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    Zitat Zitat von Xenoom Beitrag anzeigen
    Da hilft der Zauber Unsichtbarkeit
    Nein, das ist an der Stelle nicht so gut. Sobald du unsichtbar irgendeine Aktion tätigst, wird der Zauber aufgehoben. Ich bevorzuge da Chamäleon, da hast du das Problem nicht.

  12. #87
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    Vorher gab es allerdings hier in Balmora noch einiges zu tun. Die Kriegergilde wollte ja erst wieder Aufträge an mich vergeben, wenn ich einen höheren Rang in der Gilde innehatte. Für den Tempel hatte ich an einem der Sieben Schreine geopfert. Da die Schreine sehr verstreut waren, erledigte ich das, wenn ich in der Nähe eines solchen war. Der Diebesgilde war ich noch nicht beigetreten. Blieb fast nur noch die Magiergilde übrig.

    Nachdem ich die kindischen Streitereien der Möchtegern-Magiergesellen Ajira und Galbedir im Sinne von Ajira, die vielleicht nicht die begabtere, wohl aber freundlichere Magieschülerin war, beilegte, stellte mir gleich zwei Aufgaben. Zum einen in einer Höhle namens Punabi Manwe, ein Mitglied der Magiergilde, aufsuchen und die fälligen Beiträge für die Gilde einzusammeln. Und gleich um die Ecke den Tevanni Llarer Bereloth an sein Versprechen zu erinnern, der Magiergilde beizutreten. Sollte dieses gelingen, wäre er erst einmal beitragsfrei, im anderen Fall tot.

    Die Wegbeschreibung lautete in etwa: Sulipund liegt östlich von Balmora, hinter der Mondfalter-Festung. Dann über die Brücke nach Molag Amur und in östlicher Richtung weiter, bis ich einen See erreiche. Im Süden müsste ich dann eine dunmerische Festung sehen. Wenn ich nun dem Pfad zwischen den Hügeln in Richtung Norden folgte, läge Sulipund zur Linken, direkt vor der Weggabelung. Ah ja.

    Ich ließ die Festung der Mondfalter-Legion hinter mir und folgte den felsigen Schluchten des Molag Amur, des Landes aus Feuer und Rauch. Der Boden bestand allerorten aus Felsen und erstarrter Lava. Einige verkohlte Bäume zeugten davon, dass das Land einmal fruchtbar war.

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    Molag Amur ist die Heimat der Klippenläufer, Kagoutis, wilder Guars und Ratten, die jüngsten Berichten zufolge häufig krank waren und daher sehr angriffslustig. Die kranken Tiere schienen auch stärker zu sein als die gesunden Exemplare ihrer Art. Besonders häufig griffen mich die Klippenläufer an.

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    Irgendwo konnte ich dem richtigen Pfad nicht folgen und habe mich etwas verirrt. In der Nähe des Kummu-Schreins traf ich einen Waldelfen, der mich, wild mit den Armen rudern, zu sich kommen hieß. Er und sein Freund, beides Gelehrte, waren zu zweit unterwegs, weil das ja viel sicherer ist. Sicher. Jedenfalls ist sein Freund dem Ruf der Natur in Form von seltsamen Tiergeräuschen gefolgt und noch nicht zurückgekehrt. Offenbar stand im Handbuch für hilflose Gelehrte (HHG, 4. Auflage, ISBN: 000-0000-000-0) nichts über derartige Situationen, ich sollte doch bitte helfen.

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    Auf der Suche nach jenem Freund griffen mich dann auch gleich zwei brünftige Kagoutis an. Offenbar hatten sie kein Interesse an Untersuchungen ihres Paarungsverhaltens und wollten den Störenfried auf die Hörner nehmen. Noch einmal Glück gehabt! Gleichwohl durfte ich mir anhören, welche Geräusche Kagoutis im Kampf von sich geben. Mir wuchsen auch fast Hörner...

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    Waldelf Thoronor war so erfreut über die Rückkehr seines Freundes, dass er mir ein Amulett des langsamen Fallens, dass den beiden schon so viele Male geholfen hatte, überreichte. Mir wird es bestimmt auch nützen, so Thoronor. Möglich. Dann kann ich ja mal den Flugzauber des toten Zauberers von Seyda Neen ausprobieren.

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  13. #88
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    Ich beschloss, nicht wieder zurückzugehen, sondern mein Ziel auf einem anderen Weg zu erreichen. Ich wollte am Nordrand des Amayasees, an dessen Ufer ich mich befand, weiter ostwärts gehen und in der Nähe von Suran bis zum Nabiasee, dem gesuchten. An dessen Nordseite müsste ja die Dunmerfestung liegen und von der nordwärts die beiden gesuchten Orte. Puh. Auf geht’s. Die Landschaft sah auch ohne Blüten, Samen und Wurzeln schön aus. Ich sollte wohl mal probieren, ein paar Tränke selbst zu brauen. Ajira kann das schließlich auch.

    Die Sandas-Ahnengruft lag direkt am Wegesrand. Neugierig blickte ich hinein. In einem Nebenzimmer bewegte ich etwas. Ich hatte gegen einen Knochenläufer bereits gekämpft. Der in der Ahnengruft mit dem Schädel hatte hart zugeschlagen. Doch hier waren es gleich 3 von der Sorte, einer beschoss mich mit irgendwelchen Zaubern. Die Kämpfe waren kurz, aber sehr hart. 3 Flaschen flüssigen Lebens später sah ich mich um. Es war ganz ruhig, keine schlurfigen Bewegungen wie in den anderen Gruften. In der Mitte lag ein Skelett und rechts noch eines. Es schienen Wächter oder Wachen gewesen zu sein. Sonst war nichts zu finden.

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    In einem Nebenraum erschlug ich ein „lebendes“ Skelett. Ein paar Treppenstufen hinauf stand eine verschlossene Truhe. Ich nahm einen Dietrich wollte sie versuchen zu öffnen, als mich ein eisiger Windhauch streifte. Wenig später hörte ich das Rasseln von Knochen. Die Wächter waren aufgestanden. Mir standen die Haare zu Berge. Krampfhaft umklammerte ich mein Schwert. Eines der Skelette benutzte einen Zweihänder mit großer Reichweite. Dieses musste ich als erstes besiegen. Ich deckte ihn mit einer Vielzahl von Schlägen ein, er war deutlich langsamer, aber sein Kumpan schlug ja auch zu. 4 Flaschen Lebenselixier waren bereits verbraucht, bevor seine Knochen endlich in den Staub fielen. Beinahe kraftlos fiel es mir schwer, auch den zweiten niederzustrecken. Ich saß eine Weile auf dem Boden, unfähig, mich zu rühren. Die Knochen schmerzten, der Kopf war leer.

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    Die Waffen herumliegenden Silberwaffen nahm ich an mich. Die kann ich gut verkaufen. Noch einmal näherte ich mich der Truhe. Ich hatte nur mehr 3 Fläschchen mit wiederherstellender Lebensenergie. Das würde für einen zweiten Angriff nicht mehr reichen. Andererseits hatte ich auch schon so viele verbraucht, dass ich nun einfach öffnen musste.

    Die ersten Versuche waren erfolglos. Ich schaffte es nicht, den Dietrich richtig zu platzieren. Dann knackte es plötzlich. Stille. Kein eisiger Wundhauch. Innerlich atmete ich tief durch. Dann öffnete ich die Truhe, die Truhe eines Edelmannes.

    Was ich sah, hatte ich nicht erwartet. Eine fast vollständige orkische Rüstung lag vor mir! Welch unglaublicher Fund! Ich strich über die feinen Panzerplatten, spürte ihre Festigkeit, ihre Unnachgiebigkeit. Und auch ihr Gewicht. Ich verstaute sie zusammen mit den anderen Sachen und machte mich wieder auf den Weg. Irgendeine Krankheit hatte mich befallen, nahm mir die Kraft und machte mich mürrisch. Vielleicht liegt ein Tempel auf dem Weg oder ein Schrein.

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    Wenig später kam ich an Plantagen vorbei und mein Herz fing an zu weinen. Zahllose Sklaven beackerten den Boden mit ihren bloßen Händen, angetrieben von peitschenden Aufsehern. Dies war in Morrowind erlaubt und so ging ich mit unsichtbar gefesselten Händen an den Feldern vorbei.

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    Dem Nabiafluss folgend ging ich direkt nordwärts. Das Gelände war schwer. Steile Hügel und Felsformationen prägten das Bild. Ich verlor den Halt und rutschte ein großes Stück in die Tiefe. Einen Weg gab es hier schon lange nicht mehr, aber es ging immer weiter. Ein Aschesturm kam auf. Roter Staub und Sand ließen die Umgebung nur erahnen. Doch dann sah ich sie, die dunmerische Festung Marandus. Was für ein Bollwerk!

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  14. #89
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    Es war nicht zu erwarten, dass die Festung leer war und so schlich ich mich vorbei. Direkt vor der Festung in Richtung Norden war etwas wie ein großer Platz. Dampf zischte aus zahlreichen Löchern. Er schien heiß zu sein. Viele Wege kreuzten hier. Ich nahm den in Richtung Norden und hoffte, dass dies der richtige war.

    Ich täuschte mich nicht und erreichte bald die Höhle Punabi. Manwe stand nahe des Eingangs, als ob sie Wache hielt. Auf den Beitrag angesprochen sagte sie, dass sie so etwas Banales wie Geldangelegenheiten nicht schere. Wenn Ranis das Geld möchte, könnte ich es ihr ja geben. Ich beschloss, mein Banales zu teilen und dies mehrmals. Ich erhielt den Titel „Nervensäge“ von ihr, aber auch den rückständigen Beitrag, wenn ich sie jetzt in Ruhe ließe. Außerdem sollte ich nicht weiter die Höhle betreten, Ihre Kollegen seien nicht so nett wie sie.

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    Ich mag vieles, aber ungestillte Neugier gehörte nicht dazu. Ihren Rat ignorierend ging ich weiter. Noch fast in Reichweite von Manwe griff mich ein großohriges Etwas an, offenbar ein Skamp. Ich war nun selbst das Objekt von Studien. Jedenfalls schaute Manwe nur zu. Der Skamp kam von oben, ein Feuer brannte unter einem Kessel. Essen? Die Magierin hatte ich nicht gesehen, sie war schnell besiegt.

    Eine Funkenwolke breitete sich am Kesselrand aus. Ein Atronach hatte den Weg hierher gefunden, konnte aber schlecht den Weg hochkommen. Ich saß in der Falle. Angriff war der einzige Ausweg! Ich ließ den nächsten Feuerball an die Wand klatschen und sprang vor. Dann trieb ich das Schwert wieder und wieder und wieder bis zum Heft in das, was bei mir der Körper war. Indes leistete mir mein Schild gute Dienste. Die Glut des Atronachs erlosch. Nur ein salziger, knisternder Rückstand blieb.

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    Nun erst hatte ich Zeit, mich umzuschauen. Einige Gefäße waren mit Alchemiezutaten gefüllt. Auf einem Tisch standen alle für die Alchemie notwendigen Geräte. Welch ein Glück! Ich hatte ja bisher nur den Destillierkolben. Ich packte alles ein.

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    Am Ende der Höhle hetzte mir eine Beschwörerin noch einen Knochenläufer auf den Hals. Da offenbar ihr Magievorrat erschöpft war, griff sie mich mit einem Dolch an, den Knochenläufer hinter sich lassen. Was für ein Fehler und welch Glück für mich. Es war ein kurzer Kampf.

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    Der Dolch, den sie trug, war offenbar ein besonderes Stück. Er war mit Levitation verzaubert und das nicht nur ein bisschen... Mit großer Sicherheit werde ich den noch oft benutzen, solange mir der Levitationszauber nicht richtig geläufig war.

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  15. #90
    Registrierter Benutzer Avatar von Miez
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    Es war Zeit, die Höhle zu verlassen. Wieder Richtung Norden schauend suchte ich den Weg nach Sulipund. Wirklich erreichte ich wenig später einen turmartigen Bau, einen Telvanni-Turm, wie ich später erfuhr.

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    Ich betrat die Tür und traf auf einige Leute, die alles gleich schlecht gelaunt waren. Ein Wunder, dass mich niemand angriff. So ganz verwunderlich war das nicht, denn auf über meinen Körper hatte sich ein Netz von Beulen gebildet. Einige davon platzten bei den Kämpfen auf und hinterließen eine gelblich-weiße, klebrige und stinkende Flüssigkeit. Ich ignorierte die Anwesenden und suchte Llarar Bereloth.

    Auch er war mit Forschungen beschäftigt, welcher Art auch immer. Ich tippte auf Totenbeschwörung. Nach ein wenig „Einsatz“ von meiner Seite, sollte ich Ranis mitteilen, dass der der Gilde beitreten wird, wenn er das nächste Mal in Balmora ist. Und das ist wann? Naja, mir solls egal sein.

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    Mein Amulett brachte mich nach Hause. Ich brachte die Orkrüstung in den Waffenkeller, verstaute die Alchemiegeräte in meinem Alchemielabor und gleich ein paar Zutaten dazu. Einige Bücher stellte ich noch in den Schrank. Dann reparierte ich noch Ausrüstung und alle Waffen. Überflüssiges wurde gleich verkauft. Dann wollte ich, müde von den ganzen Anstrengungen, nur noch schlafen.

    Mein Schlaf war nicht ruhig. Alptraumhafte Schleier durchwebten meine Träume. Eine goldene Maske erschien, führte mich vorbei an toten Lebenden, hörte die stumme Sprache. Ich versuchte, dem Traum zu entfliehen, doch die Maskengestalt hielt mich fest. Es war, als wäre mein Geist in meinem hohlen, toten Körper gefangen.

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    Irgendwann konnte ich einschlafen und wachte gestärkt wieder auf. Die letzten Erlebnisse hatten mich wieder wachsen lassen.

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    Ranis war erstaunt, dass ich beide Aufträge erfolgreich ausgeführt hatte. Anerkennend bemerkte sie, dass ich der erste war, der Manwe zur Beitragszahlung bewegen konnte. Von den anderen Personen dort erzählte ich ihr nichts.

    Immerhin gab es vier Tränke als Belohnung, aber leider keine Beförderung.

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